
Das Wettbewerbsrecht ist im Schwerpunktbereich nach In-Kraft-Treten der reformierten Juristenausbildung verstärkt integriert worden und gewinnt damit als Prüfungsthema immer mehr an Bedeutung.
Dieses Lehrbuch soll systematisches Grundwissen zu den einzelnen wettbewerbsrechtlichen Tatbeständen, zu den Rechtsfolgen und zur Aktiv- und Passivlegitimation vermitteln. Dabei orientiert sich die Autorin an überwiegend der jüngeren Rechtsprechung entnommenen Fälle, um die Praxisorientiertheit des Lehrbuches zu gewährleisten. Die ausformulierten Lösungen dieser Fällen folgen einem für derartige Klausuren empfohlenen Prüfungsschema.
Die Neuauflage beinhaltet zudem die neusten Gesetzesänderungen und Entscheidungen des BGH auf der Grundlage des UWG 2008.
Das Lehrbuch ist sowohl aktuell, als auch studentenorientiert. Es ist mit 23 (überwiegend der jüngeren Rechtsprechung der Obergerichte entnommenen) Fällen angereichert und bietet auch wegen der Einarbeitung der neusten Gesetzesänderungen und Entscheidungen auf Grundlage des UWG 2008 ein hohes Maß an Aktualität. Die 23 Fälle sind zudem studentenfreundlich aufgearbeitet worden und bieten ausführliche Lösungen. Auf seitenlange Diskussionen über für Studenten eher irrelevante dogmatische Spitzfindigkeiten wird verzichtet und die Autorin bemüht sich einer sehr verständlichen Schreibweise. Zudem ist das Werk mit einer Sammlung der für das Wettbewerbsrecht wichtigsten Prüfungsschemata ausgestattet, die für Studenten
von besonderem Interesse sein dürften.
Nichtsdestotrotz scheint das Lehrbuch für blutige Anfänger eher ungeeignet sein. Die Lösungen der Fälle sind zwar ausführlich dargestellt, setzen aber dennoch einiges an Vorkenntnissen voraus, die zuvor im Buch nicht vermittelt wurden. Das könnte auf Anfänger, für welche diese Fälle unlösbar sein dürften, entmutigend wirken.
Insgesamt ist das Lehrbuch aufgrund seiner überwiegenden Vorzüge durchaus empfehlenswert. Anfängern empfiehlt sich ein weiteres Lehrbuch hinzuzuziehen und dieses zur Vertiefung zu nutzen.














In vielen Klausuren und Hausarbeiten wird besonders gerne das Verbraucherprivatrecht geprüft. Es läuft einem augenscheinlich ständig über den Weg, nicht nur im Schuldrecht AT, sondern beispielsweise auch sehr gerne im Kreditsicherungsrecht und anderen Disziplinen. Ab dem zweiten Semester kann es den Studierenden bis hin zum Examen begleiten. Trotzdem wird es von den meisten gerne beim Lernen „ausgelassen“ bis es in der Klausur eine böse Überraschung gibt. Häufig liegt dies daran, dass es in den „normalen“ Lehrbüchern nicht ausführlich vorkommt und Studierende nicht genau wissen, was sie genau erwartet. Diese Wissenslücke kann mit dem Werk von Bülow/Artz bestens geschlossen werden. In ihrem Lehrbuch aus der Schwerpunkte –Reihe gehen sie ausführlich auf die Charakteristika verbraucherprivatrechtlicher Schuldverhältnisse ein. Hierunter sind beispielsweise die Haustür-, die Fernabsatz- und Kreditgeschäfte und die sich hierbei ergebenden Probleme eingehend erläutert. Genauso findet der Verbrauchsgüterkauf sowie AGBen Berücksichtigung.Das Werk ist eigentlich an Studierende in fortgeschrittenem Semester gerichtet, die sich diese examensrelevanten Probleme aneignen möchten. Ich würde das Werk jedoch jedem Studierenden ab dem zweiten Semester an Herz legen. Zwar wird und muss dann nicht das gesamte Buch auf einmal gelesen werden, aber es zeigt einem sehr viel besser als die meisten Standardlehrbücher des Schuldrechts AT (etc.) auf, welche Probleme sich ergeben, sobald Verbraucher involviert sind. Da diese Probleme auch schon in Anfängerklausuren auftauchen, lohnt es sich das Buch direkt parallel mitzulesen.

Wer sich nicht länger auf herkömmliche Weise die schwierige und komplexe Materie des Allgemeinen Verwaltungsrecht aneignen will, sollte seine Aufmerksamkeit diesem Skript widmen: Das JURIQ Erfolgstraining schlägt eine Brücke zwischen dem klassischen Lehrbuchprogramm und einem eLearning-Konzept.