Artikel in der Kategorie 'Referendariat'

Der Personalrat für Referendare in Hamburg hat seit Kurzem eine eigene Homepage.

Darauf finden sich stets aktuelle News rund um das Referendariat in Hamburg. Weiterhin werden Leitfäden und Examensfahrpläne sowie das komplette Kursangebot der Personalstelle für Referendare und eine umfangreiche FAQ-Liste angeboten.

Ein wirklich gelungenes Angebot für das Referendariat in Hamburg.

 
von OJ am 11. Februar 2008 in Kategorie: Hamburgensien, Referendariat [tags: none]

Auch wenn wir ungern Werbung für den Marktbeherrscher in Sachen juristischer Ausbildungsliteratur machen wollen, aber das Projekt des Beck-Verlags ist wirklich eine Erleichterung:

Unter dem Namen „JuS-Tutorium“ haben wir Ihnen (beginnend mit JuS 2007, 889) eine nach Themen und Rechtsgebieten geordnete Übersicht über diejenigen in der JuS abgedruckten Beiträge seit dem Jahrgang 2000 zusammengestellt, die wir in dem Sinne für wegweisend halten, dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, diese Beiträge zu einer eigenständigen Vorbereitung auf die juristischen Prüfungen, allen voran die Examina, systematisch nutzen können […]

Die PDF-Datei kann beim Verlag heruntergeladen werden. Sowohl für die Anfangssemester, Fortgeschrittene, Examenskandidaten als auch für Referendare sind viele brauchbare Aufsätze aufgeführt, die einen optimalen Einstieg in viele Materien geben.

 
von OJ am 6. Oktober 2007 in Kategorie: Lesezeichen, Referendariat, Studium [tags: none]

Man sollte meinen, dass ein Mensch mit erstem juristischen Staatsexamen sich manche Dinge selbst herleiten kann. Aber der Fall des OLG Zweibrücken (NJW 2007, 2868) schildert einen anderen Fall:

Der Angeklagte entschloss sich, beide Stellen [als Rechtsreferendar sowohl in Hessen als auch im Saarland] anzutreten, und tat dies in der folgenden Zeit auch. Nach seiner nicht widerlegten Einlassung ging er davon aus, beide Stellen ausfüllen zu können, und bestand sein Motiv darin, sich vier statt lediglich zwei Versuche zur Erlangung des zweiten Staatsexamens offenzuhalten. Danben kam es ihm jedoch auch darauf an, die Bezüge beider Bundesländer zu erhalten, um die Kosten für zwei Wohnungen (im Saarland und in Hessen) sowie die Fahrtkosten zu beiden Ausbildungsstellen zu bestreiten.

Vor dem Amtsgericht wurde der Referendar vom Vorwurf des Betruges aus rechtlichen Gründen freigesprochen. Beschäftigt wurde er anschließend nur noch in Hessen. Die Revision der Staatsanwaltschaft blieb ohne Erfolg.

Besonders interessant, wie das OLG Zweibrücken die Frage der ungenehmigten Nebentätigkeit beantwortet:

Es erscheint bereits fraglich, ob der Angeklagte gegen diese Verpflichtung durch die Aufnahme einer Parallelausbildung in einem anderen Bundesland verstoßen hat. Mit guten Gründen ließe sich ebenso vertreten, dass er sich seiner Ausbildung besonders, nämlich mit doppeltem Einsatz, gewidmet hat.

Aber: wer tut sich das Ganze doppelt an? Die Frage wird erlaubt sein.

 
von OJ am 2. Oktober 2007 in Kategorie: Fundsachen, Referendariat [tags: none]
Heute hat er [der Hamburger Senat] den Weg frei gemacht für einen entsprechenden Staatsvertrag mit den Ländern Bremen und Schleswig-Holstein.

Künftig können die Prüflinge spätestens vier Monate nach der mündlichen Prüfung eine neue Prüfung beantragen, um ihre Note zu verbessern. „Die Chance zur Notenverbesserung ist eine Frage der Gerechtigkeit. Kandidaten, die ihren Leistungsstand im Prüfungsergebnis nicht richtig dargestellt sehen, sollen die Möglichkeit haben, sich der Prüfung noch einmal zu stellen. Das Wissen um die zweite Chance wird sicher auch den großen psychischen Prüfungsdruck abmildern“, erläutert Hamburgs Justizsenator Carsten Lüdemann. Gerade dieser Aspekt sei auch von dem juristischen Nachwuchs in Gesprächen immer wieder betont worden. Der neue Staatsvertrag sieht vor, dass die Prüfung im Ganzen wiederholt werden muss. Vor der Prüfung ist eine kostendeckende Gebühr zu entrichten, die in sozialen Härtefällen gestundet werden kann. „So machen wir den Standort Hamburg noch attraktiver für den juristischen Nachwuchs“, sagt Lüdemann.

Eine enstprechende Pressemitteilung ging eben über den “Senat Aktuell”-Verteiler der FHH. Eine lang ersehnte Möglichkeit, die auch in anderen Bundesländern längst exisitert. Die entsprechend neue Version des geänderten Staatsvertrags reichen wir nach.

 
von OJ am 2. Oktober 2007 in Kategorie: Hamburgensien, Referendariat [tags: none]

Der Personalrat der Hamburger Referendare hat eine Party organisiert: am Donnerstag, den. 13.9. geht es ab 20:30 Uhr in der PonyBar (Allende-Platz) hoffentlich hoch her.

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von OJ am 4. September 2007 in Kategorie: Hamburgensien, Referendariat [tags: none]

Der Hamburger Senat will sich für eine Änderung der Prüfungsordnung einsetzen, die es erfolgreichen Kandidaten im zweiten juristischen Staatsexamen ermöglichen soll, die Prüfung zu wiederholen, um die Note zu verbessern. Die Note der zweiten juristischen Staatsprüfung sei – vor allem aufgrund der nach wie vor angespannten Arbeitsmarktsituation – für Juristen von besonderer Bedeutung für den weiteren beruflichen Werdegang, begründet der Senat seine Zielvorgabe in einer Pressemeldung vom 14.08.2007. Gegenwärtig besteht bereits in acht Bundesländern die Möglichkeit eines freiwilligen Notenverbesserungsversuchs.

Zur Verbesserung der beruflichen Perspektive junger Juristen soll die Möglichkeit des zweiten Versuchs auch für Hamburger Examenskandidaten eröffnet werden. Die Prüfung muss dabei vollständig wiederholt werden und soll zudem von der Erhebung einer kostendeckenden Prüfungsgebühr abhängig sein. Da die Freie und Hansestadt Hamburg die zweite juristische Staatsprüfung in einem gemeinsamen Prüfungsamt mit den Ländern Bremen und Schleswig-Holstein durchführt, wird sich der Senat für eine Ergänzung des zugrunde liegenden Staatsvertrages einsetzen. Auch Bremen und Schleswig-Holstein wollen den Verbesserungsversuch einführen.

Gefunden bei Beck Online.

 
von OJ am 14. August 2007 in Kategorie: Hamburgensien, Referendariat [tags: none]

Die Leibniz Universität Hannover vergibt drei Stipendien an Studierende des Masterstudiengangs IT-Recht. Das Studium für junge Juristen dauert ein Jahr und wird mit dem akademischen Grad LL.M. der Universitäten Hannover und Oslo abgeschlossen.

Bereits seit 1999 bietet die Juristische Fakultät den postgradualen Studiengang im Verbund mit zehn europäischen Partneruniversitäten an. Die Vorlesungen beginnen jeweils im Wintersemester in Hannover und werdeb im Sommersemester bei einem der Partner fortgesetzt.

Neu ist nun die Möglichkeit innerhalb eines Jahres zwei Mastertitel zu erwerben. Während der Erprobung wird das Projekt mit Mitteln des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes gefördert. Neben einem Reiskostenzuschuss erhalten die Studierenden für die Zeit in Oslo ein Stipendium in Höhe von 960,00 € im Monat.

Nähere Informationen zum Studiengang gibt es unter www.eulisp.de. Bewerbungsschluss ist der 31.08.2007.

Wir danken dem Lehrstuhl für die entsprechende Mitteilung.

 
von OJ am 7. August 2007 in Kategorie: Kurznachrichten, Referendariat, Studium [tags: none]

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat sich zur Reform der juristischen Ausbildung im Rahmen des Bologna-Prozesses geäußert:

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat sich am 15.06.2007 erneut für die Beibehaltung der beiden Staatsexamina und den Erhalt der Ausbildung zum so genannten Einheitsjuristen ausgesprochen. «Nur so kann gewährleistet werden, dass Anwälte und Richter während ihrer Ausbildung einen fundierten Einblick in die jeweils andere Tätigkeit erhalten und sich in ihrer späteren Tätigkeit auf Augenhöhe begegnen», erläuterte BRAK-Präsident Bernhard Dombek.

Die Kammer schlägt daher vor, die beiden Staatsexamina in ein Modell nach den Vorgaben von Bologna zu integrieren. Dabei solle die universitäre Ausbildung in einen dreijährigen Bachelorabschnitt und in ein zweijähriges Masterstudium aufgeteilt werden. Das erfolgreiche Absolvieren des Masterstudiums soll dann nach den Vorstellungen der BRAK zum Ablegen der Ersten juristischen Staatsprüfung berechtigen. Diese soll Voraussetzung zur Zulassung zum Referendariat bleiben.

Eine interessante Idee, wobei man anmerken muss, dass die Ausbildung zum ersten Examen hin dann (im Vergleich zum “Freischuss”) um zwei Semester verlängert werden würde.

Gefunden bei Beck Online.

 
von OJ am 18. Juni 2007 in Kategorie: (Rechts-)Politik, Referendariat, Studium [tags: none]

Die Präsidentin der Universität Hamburg spricht am kommenden Dienstag um 18 Uhr vor der Gesellschaft Hamburger Juristen. Sicherlich wird sie auch hier noch ein mal auf die Situation der Unterfinanzierung der Universität Hamburg eingehen. Die Veranstaltung findet im Plenarsaal des Hanseatischen Oberlandesgerichts (Sievekingsplatz 2) statt.

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von OJ am 17. Juni 2007 in Kategorie: Hamburgensien, Hochschulrecht/-politik, Referendariat, Studium [tags: none]

Im neuen BetriebsBerater, der am kommenden Montag erscheint, hat der Baden-Würtemberger Justizminister Goll einen neuen Vorstoß zum umstrittenen “Stuttgarter Modell” gestartet. Er stelllt die Notwendigkeit der Ausbildungsreform im bereits jetzt frei verfügbaren Editorial dar. Dabei geht es um den - vielfach völlig zu Recht kritisierten - Systemwechsel im Rahmen der juristischen Ausbildung. Die Überschrift macht schon lange nicht mehr neugierig: “Bachelor und Master statt Staatsexamen und Referendariat”.

Die Kollegen von …jurabilis hatten bereits ausführlich berichtet. Auch ein eigenes Blog gegen die Ausbildungsreform wurde gestartet - mit inzw. 195 prominenten Unterstützern.

 
von OJ am 12. Mai 2007 in Kategorie: (Rechts-)Politik, Referendariat, Studium [tags: none]