Da können Hamburger Studierende aber aufatmen: Laut Abendblatt hat der Hochschulrat das neue Finanzkonzept von Präsidentin Monika Auweter-Kurtz abgenickt. Befürchtungen, wonach die sog. Orchideenfächer gestrichen und Mittel für die “großen” Studiengänge gekürzt werden sollen, haben sich somit nicht bewarheitet.
Die Zukunft der Geisteswissenschaften an der Universität Hamburg ist gesichert: Weder müssen kleine Orchideenfächer dichtmachen, noch kommt es zum Abbau von Studienplätzen in dem großen Stil, wie ihn die Kommission des Ex-Bürgermeisters Klaus von Dohnanyi (SPD) 2003 empfahl. Das geht aus dem neuen Konzept zur internen Mittelverteilung hervor, das der Hochschulrat am Montag in erster Lesung behandelt hat.
Und wie geht es uns dabei?
Tatsächlich soll auch die Juristische Fakultät 516 Studienanfängerplätze pro Jahr im Portfolio haben, 96 mehr als in den Leitlinien vorgesehen. Auweter-Kurtz: “Die Ausstattung kann nahezu unverändert bleiben.”
Unverändert also… Schade, mehr Plätze ist ja nicht alles - aber diese Uni scheint nur noch um ihre Außenwirkung bemüht, während intern vieles den Bach runter geht…