Archiv im Monat Juli 2006

Da haben wir es wieder: Wenn Frauen Schuhe sehen …

Für ein Paar Damenschuhe im Wert von drei Euro hat sich eine 48-jährige Frau in Gelsenkirchen in Lebensgefahr gebracht. Die Frau hatte die Schuhe auf einem Flohmarkt gestohlen und war daraufhin - ohne auf den Verkehr zu achten - auf die stark befahrene Straße gelaufen. Nach Angaben eines Polizeisprechers von heute wurde die Diebin prompt von einem Auto erfasst und zu Boden geschleudert. Als sich Passanten um die bewusstlose Frau kümmerten, erwachte diese und schlug wild um sich. Sie konnte nach kurzer Flucht in der Nähe ihres geparkten Autos gefasst werden. Wegen ihrer Verletzungen musste die Frau im Krankenhaus behandelt werden.

Quelle: e110

 
von ML am 31. Juli 2006 in Kategorie: Fundsachen, Kurznachrichten [tags: none]

…auch mit google(-Video) gibt es in China ganz offensichtlich Probleme. So konnte dieser Link (großer Song von David, dem Medikamenten-Opfer) nicht geöffnet werden. Folgender Hinweis erschien:

Vielen Dank für Ihr Interesse an Google Video.

Die Wiedergabefunktion von Google Video steht in Ihrem Land nicht zur Verfügung.

Wir hoffen, diese Funktion zukünftig für mehr Nutzer zugänglich zu machen. Vielen Dank für Ihre Geduld.

Könnte ja was schlimmes zu sehen sein.

 
von OJ am 28. Juli 2006 in Kategorie: Fundsachen [tags: none]

Lehrer können in Einzelfällen auch einen Snowboardkurs als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Das gelte dann, “wenn ein konkreter Zusammenhang mit der Berufstätigkeit besteht”, hieß es in einem gestern veröffentlichten Grundsatzurteil des Bundesfinanzhofs in München (AZ: VI R 61/02).

Im entschiedenen Fall handelte es sich um einen Sportlehrer, der in den Herbstferien einen Kurs “Snowboardfahren im Schulunterricht” besuchte. Dabei handelte es sich um einen Fortbildungskurs speziell für Lehrer.

Und ich dachte bei der Überschrift erst, er hat sich das von der Schule bezahlen lassen. Das ist allerdings nicht der Fall.

Quelle: Spiegel Online

 
von OJ am 28. Juli 2006 in Kategorie: Rechtsprechung [tags: none]

Der Akademische Senat der Universität Hamburg hat gestern gegen 17 Uhr die neue Präsidentin, Raumforscherin Prof. Dr. ing. Monika Auweter-Kurtz mit 9:6:0 Stimmen im Amt bestätigt. Sie wird ihr Amt ab Oktober antreten. Wir freuen uns auf die neue Präsidentin.

Stellungnahmen zur Präsidentin-Wahl:

AStA (Habemus Präsidentin)
Akademischer Senat
Wissenschaftsbehörde

Herzlichen Glückwunsch von der ElbeBlawg-Redaktion.

 
von OJ am 28. Juli 2006 in Kategorie: Hamburgensien, Hochschulrecht/-politik, Studium [tags: none]

… hat der Frankfurter Flughafenzoll bei zwei aus China eingereisten Männern in großer Menge beschlagnahmt. Ingesamt 14.500 nachgemachte Viagra-Tabletten sowie rund 2.200 gefälschte Cialis-Tabletten stellten die Zöllner sicher. Die beiden Schmuggler wurden verhaftet. Auf dem Schwarzmarkt hätten die Männer pro Tablette sechs Euro erzielen können, sagte ein Sprecher des Zolls heute. Ob die Tabletten tatsächlich potenzsteigernde Wirkstoffe enthielten, werde noch geprüft. Wenn nicht, hätte das für die Käufer wohl bittere Folgen gehabt …

 
von ML am 27. Juli 2006 in Kategorie: Kurznachrichten [tags: none]

Freshfields Bruckhaus Deringer zahlt ab August Associates im ersten Berufsjahr ein Gehalt von bis zu 95.000 Euro. Auch die Gehälter für alle weiteren Associatesstufen stiegen. Lovells erhöhte ebenfalls: Berufseinsteiger verdienen maximal 87.000 Euro.

Dies vermeldet der Branchendienst JUVE. Und weiter:

In den vergangenen Monaten hatten Hengeler Mueller, Gleiss Lutz und Cleary Gottlieb Steen & Hamilton ihre Einstiegsgehälter erhöht. Hengeler legte dabei im Mai mit 90.000 Euro eine neue Höchstmarke für das Grundgehalt in deutschen Kanzleien vor. Im Juni überboten Gleiss und Cleary die deutsche Top-Kanzlei noch einmal um 5.000 Euro. An diesem Höchstwert orientierte sich nun auch Freshfields. Einige Beobachter hatten zwar mit einer Erhöhung gerechnet, aber vermutet, dass Freshfields sich eher an Hengeler orientiert und daneben auch auf die Zugkraft des Kanzleinamens baut.

 
von OJ am 27. Juli 2006 in Kategorie: Kurznachrichten [tags: none]

Hamburg wird die rechtliche Möglichkeit, Brechmittel zwangsweise an mutmaßliche Dealer zu verabreichen, die Drogen verschluckt haben sollen, voraussichtlich abschaffen. Verdächtige, die sich weigern, ein Brechmittel einzunehmen, sollen künftig generell ins Untersuchungsgefängnis gebracht werden, wo auf die natürliche Ausscheidung gewartet wird. Dazu wird die sogenannte Drogentoilette benutzt. Allerdings sollen die Betroffenen darauf hingewiesen werden, daß es gefährlicher sein kann, die Drogen länger im Körper zu behalten - und daß ein Erbrechen weniger riskant ist.

Voraus geht dieser Entscheidung ein Urteil des EGMR, wonach das zwangsweise Verabreichen von Brechmitteln eine menschenunwürdige Behandlung darstelle (wir berichteten). Auch wenn für das Urteil des EGMR immer noch keine Übersetzung vorliege, stelle die Drogentoilette wohl das mildere Mittel dar, auf das man nun auch in Hamburg zurückgreifen möchte. Allerdings hat es in Hamburg seit März 2005 schon keine Zwangsverabreichung von Brechmitteln mehr gegeben.

Quelle: Hamburger Abendblatt 

 
von OJ am 27. Juli 2006 in Kategorie: Hamburgensien, (Rechts-)Politik [tags: none]

Bundesbildungsministerin Annette Schavan will das im Koalitionsvertrag vereinbarte „Bildungssparen“ für die berufliche Weiterbildung noch 2006 auf den Weg bringen. Vorstellen kann man sich das Bildungssparen wie das Bausparen.  Das Angebot soll nicht nur für Studenten gelten, sondern für alle Weiterbildungsbereiche. Es soll auch eine staatliche Bezuschussung geben. Laut Schavan muss „die eigene Investition in Bildung einen höheren Stellenwert bekommen“.

Auch zur weiteren Finanzierung des Studiums machte Schavan Aussagen:

Keine Hoffnung machte Schavan den Studenten angesichts kommender Studiengebühren auf höheres Bafög: Die öffentlichen Haushalte hätten dafür kein Geld. Sie verwies die Studenten auf neue Kreditangebote zur Studienfinanzierung. Im übrigen zahlten Handwerker schon immer ihren Meisterbrief aus der eigenen Tasche. Die Studiengebühren machten nur einen kleinen Teil der gesamten Studienkosten aus.

Quelle: Focus Online

 
von OJ am 27. Juli 2006 in Kategorie: Hochschulrecht/-politik, Studium [tags: none]

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von OJ am 27. Juli 2006 in Kategorie: Fundsachen [tags: none]

Ich habe heute eine MMS von O2 erhalten. Die Aufforderung: Surfen Sie los - mit UMTS! Das wurde mir dann in einem netten kleinen Flashfilmchen schmackhaft gemacht. Eigentlich würde ich mich auch gar nicht daran stören - wenn ich die MMS nicht schon der 5. Tag in Folge erhalten hätte. Immer die gleiche MMS. Und dabei habe ich noch nicht einmal ein UMTS-Handy!

 
von ML am 27. Juli 2006 in Kategorie: Kurznachrichten [tags: none]