Archiv vom 16. August 2006

Im Garten der Eltern eines verurteilten Spammers sucht der global tätige Konzern AOL nach vergrabenen Goldbarren - als Schadenersatz für ein erwirktes Gerichtsurteil. Darin war der Spammer zur Zahlung von über 12 Mio. Dollar verurteilt worden. Mal gucken, ob man was findet. Und wer den Garten wieder herrichtet, wenn AOL dann fertig gebuddelt hat.

Quelle: Spiegel Online

 
von OJ am 16. August 2006 in Kategorie: Humoriges, Fundsachen [tags: none]

Die Berliner SPD wirbt auf Wahlplakaten mit einem blonden Studenten, der dem Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann sehr ähnlich sieht. Dessen PR-Berater erwägt nun rechtliche Schritte. Das Plakat erwecke den Eindruck, als würde sich Klinsmann politisch äußern, so sein PR-Berater Roland Eitel gegenüber Spiegel Online. Dies wolle er sicher vermeiden. Die Sozialdemokraten bezeichneten dem Bericht zufolge die Ähnlichkeit zwischen dem Lichtenberger Studenten Daniel Kind und Klinsmann als “reinen Zufall”. Die verantwortliche Agentur “Butter” hält den Vergleich für “weit hergeholt”. Es gebe auch andere Menschen, die blond seien.

Quelle: Tagesspiegel online

 
von ML am 16. August 2006 in Kategorie: Humoriges, Fundsachen [tags: none]

Die Deutsche Telekom hat nach monatelangen Verhandlungen auch die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF mit im Boot für ihr Internetfernsehen (IPTV). Wie die Telekom-Festnetzsparte T-Com mitteilte, können die Zuschauer künftig im Internet das Digitalangebot der beiden Anstalten empfangen.

Das berichtet natürlich die ARD. Allerdings ist es kaum vorstellbar, dass sich ARD und ZDF so lange bitten ließen. Schließlich will man doch schon bald GEZ-Gebühren auf alle internetfähigen PCs erheben, obwohl es bisher noch gar keine Möglichkeit gab, die entsprechenden Programme im Internet zu empfangen. Nun, jetzt ist es ja geschafft - und die Telekom hat auch noch gleich was davon!

 
von ML am 16. August 2006 in Kategorie: Fundsachen, Kurznachrichten [tags: none]

Wie schnell man über das Ziel hinausschießen kann, zeigt anschaulich die ARGE in Lübeck. Die dortigen Sozialamtskontrolleure werden nach einem Bericht des Grünen- Politikers Kolf Klinkel dazu angehalten, bei ihren Wohnungsbesichtigungen alles ganz genau zu protokollieren. Datenschützern dürften die Haare zu Berge stehen!

Danach müssten Mitarbeiter der städtischen ARGE während ihrer Kontrollen die gesamte Wohnungseinrichtung der Hilfeempfänger angeben. Zum Beispiel müsse in einem Fragebogen angekreuzt werden, ob im Bad/WC sich ein Spiegelschrank, eine Waschmaschine und ein Schrank befinden, Hygieneartikel (W) weiblich, Hygieneartikel (M) männlich, Rasierzeug und Kosmetika herumliegen und sich dort eine Zahnbürste (W) weiblich und eine Zahnbürste (M) männlich aufhalten. Auch ist anzukreuzen, ob sie einen Geschirrspüler, eine Spüle, eine Kaffeemaschine, einen Toaster, oder eine Mikrowelle gefunden haben. (…)
Die städtischen ArbeitsamtfahnderInnen sind verpflichtet, Fußbodenbeläge zu untersuchen, die Schuhe und das Bettzeug zu zählen (dabei dürfen sie Helme nicht übersehen), eine Skizze der durchsuchten Wohnungen anzufertigen, sowie die Fotografien an den Wänden zu kontrollieren und ihrem Arbeitgeber verdächtige Abbildungen zu melden.

 
von ML am 16. August 2006 in Kategorie: Fundsachen, (Rechts-)Politik [tags: none]

Wir haben bereits über den Feldzug des Suchmaschinenbetreibers Google gegen die Verallgemeinerung des Wortes “googeln” für einfaches Suchen im Internet berichtet. Und nun korrigiert auch der Duden seinen Wortschatz, wie es im Stern heißt:

Mit diesem Eintrag im Duden war Online-Dienstleister Google nicht einverstanden und wehrte sich vehement dagegen - mit Erfolg. Auf Drängen des Betreibers der Internetsuchmaschine Google hat der Duden in seiner jüngsten Ausgabe den Eintrag “googeln” geändert.

Damit haben wir Recht behalten, als wir sagten: Nur weil es im Duden steht, muss es nicht richtig sein! Damit geht ein kleiner Gruß an meine alte Deutsch-Lehrerin :-)

 
von ML am 16. August 2006 in Kategorie: Fundsachen, Kurznachrichten [tags: none]