Archiv im Monat Juli 2007

150 Jahre Hamburger Geschichte sind von Säurefraß bedroht. Schon für 10 Euro helfen auch Sie mit, die einzigartige Hamburgensien-Sammlung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg vor dem Zerfall zu bewahren.

Als Dank erhält jedes von Ihnen durch eine 10-Euro-Spende gerettete Buch ein Etikett mit Ihrem Namen, sofern Sie hierfür das entsprechende Formular unter dem Eintrag Namensettiketten ausgefüllt haben. Natürlich können Sie gerne auch mehrere Exemplare schützen lassen oder Sie verschenken einzelne Buchretter-Titel an Familienmitglieder und gute Freunde. Falls Sie es wünschen, veröffentlichen wir im Verzeichnis Buch-Retter zusätzlich Ihren Namen.

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Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf das nachstehende Konto der Gesellschaft der Freunde der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky e.V.:

Freunde der StaBi Hamburg e.V.
Verwendungszweck: Hamburg ohne Worte
Bank: Hamburger Sparkasse
Bankleitzahl: 200 505 50
Konto-Nr.: 1238. 128 498

Herzlichen Dank für Ihr Engagement!

Weitere Infos auf der Homepage der Aktion.

 
von OJ am 30. Juli 2007 in Kategorie: Hamburgensien, Studium [tags: none]

Er hat wieder zugeschlagen. Dr. Plate moniert ein mal mehr die Schludrigkeit einiger Studenten im Mitteilungsboard der Fakultät. Die gegebenen Hinweise dürften auf andere Fakultäten und Universitäten problemlos übertragbar sein…

Es haben wieder einmal 21 von ca. 120 Leuten, die die 2. Klausur im SchR BT III mitgeschrieben haben, nicht vollbracht, den Grundstudiumsnachweis beizubringen. Teils liegt er gar nicht vor, teils ist er unvollständig. Wiederum andere haben an mein Gedächtnis appelliert, sie hätten das doch alles schon mal bei mir nachgewiesen, das sei doch jetzt wirklich entbehrlich…; das ist zuviel der Ehre für beide Seiten! Und einige meinten so schlau sein zu müssen, mir nur den STINE-Ausdruck der letzten bei mir geschriebenen Klausur/HA beizulegen offenbar mit dem unausgesprochenen ziemlich hintersinningen Gedanken, daraus folge doch automatisch, dass ich die Grundstudiums-Prüfung schon mal vorgenommen hätte. Welche Mühe bereitet es denn eigentlich, die einmal erbrachten Nachweise, die man ja noch hat, von der letzten Arbeit abzuheften und der Klausur wieder anzuheften?? Und was ist, wenn ich mich das letzte Mal geirrt habe?? Es gibt auch welche, die mir einen STINE-Ausdruck beigefügt haben, auf denen nicht mal der Name des die Leistung erbrachten habenden stand, weil die Kopie missglückt ist. Und schließlich hat auch jemand mit eigenen wohl gewählten Worten “versichert”, man hätte das Grundstudium wirklich bestanden. Ideen haben die Leute…! Manche sind offenbar wirklich urlaubsreif oder denken an alles andere als das, was im Augenblick für sie wirklich wichtig ist im Leben, nämlich dieses Studium so rasch und so reibungslos wie möglich hinter sich zu bringen - und dazu gehören im Massenbetrieb auch ein paar Formalitäten. Also lesen Sie alle (denn vielleicht gehören Sie ja zu denen, die ich soeben persifliert habe!) mal Ihre Emails von STINE: Dorthin habe ich Ihnen geschrieben, von wem ich was erwarte, damit die Klausur überhaupt korrigiert wird.

Und auch nach diesem Beitrag erhalten die Studenten wertvolle Tipps über den Umgang mit dem guten Willen der Lehrenden. So gibt es unter anderem nützliche Hinweise zum bereits bekannten Allgemeinen Teil des BGB:

Lassen Sie sich beim Abholen notfalls vertreten(die Vollmacht muss mir mindesten durch Vorlage eines Ausweises des Vertretenen nachgewiesen werden, “schöne Worte” oder irgendwelche selbst gemalten Zettel allein reichen nicht).

Irgendwann ist das ein eigenes Buch wert - oder es sollte zumindest als Anhang im Lehrbuch abgedruckt werden.

 
von OJ am 29. Juli 2007 in Kategorie: Hamburgensien, Fundsachen, Studium [tags: none]

Die Universität Hamburg will Frauen stärker fördern. Wenn die einzelnen Fakultäten in Zukunft nicht mehr weibliches Führungspersonal einstellten, müssten sie Gelder an andere Einrichtungen abtreten, teilte die Vizepräsidentin der Universität, Gabriele Löschper [Anm. d. Red.: ehemalige Frauenbeauftragte der Universität], dem Radiosender NDR 90.3 am Montag mit.

Eine phantastische Idee. Mit dieser Art von Frauenförderung ist auch den Frauen nicht geholfen. Weitere kluge Ratschläge in Richtung Frau Löschper spare ich mir mal. Die wird sie sicherlich von anderer Seite erhalten. Hoffentlich.

Gefunden bei pr-inside.

 
von OJ am 26. Juli 2007 in Kategorie: Hamburgensien, Hochschulrecht/-politik [tags: none]

Seit dem 29. Juni verfügt die EU über einen Eigenen Kanal bei You Tube. Wie sich der der Pressemeldung entnehmen lässt, dient „EUTube“ dazu, die Bevölkerung über die Aktivitäten der Europäischen Union zu informieren.

Margot Walström, Kommissarin für Institutionelle Beziehungen und Kommunikationsstrategie und Vizepräsidentin der Kommission lässt dazu verlauten: „In der Kommunikation mit den EU-Bürgern muss die Kommission alle Mittel ausschöpfen, die ihr zur Verfügung stehen. Wir können nicht ignorieren, was sich in den letzten Jahren bei der Entwicklung des Internet getan hat, insbesondere nicht die Beliebtheit von Videosharing-Portalen wie YouTube.“

„EUTube“ enthält vorwiegend Videomaterial über die Geschichte der Europäischen Einigung und zu aktuellen Fragen. Vorerst jedoch überwiegend in englisch. Deutsche und französische Medien folgen nach und nach.

Wir danken ein Mal mehr Thomas für seinen Gastbeitrag.

 
von OJ am 23. Juli 2007 in Kategorie: Fundsachen, Kurznachrichten [tags: none]

In der westrumänischen Stadt Timişoara (Temeswar) wurde eine Klage gegen Gott “Betrugs, Vertrauensbruchs und Korruption” abgewiesen. Der Kläger, Micrea Pavel, der wegen Mordes eine 20jährige Haftstrafe absitzt, klagte, so die Süddeutsche Zeitung in Berufung auf die Evenimentul Zilei, gegen “den Genannten Gott, wohnhaft im Himmel und in Rumänien vertreten durch die orthodoxe Kirche”. Die zuständige Staatsanwaltschaft lehnte die Klage mit dem Hinweis ab, Gott besäßen keinen Personenstatus und somit keinen Wohnsitz.

Als Begründung für die Klage gab der Kläger an: “Während meiner Taufe bin ich einen Vertrag mit dem Beschuldigten eingegangen, der mich vor dem Bösen bewahren sollte”. Diesen Vertrag habe Gott nicht eingehalten, obwohl er “verschiedene Güter und zahlreiche Gebete” als Gegenleistung erhalten habe.

Die Redaktion dankt Thomas, leitendes Mitglied im Fachschaftsrat und Rumänien-Experte, für diesen Gastbeitrag. 

 
von OJ am 23. Juli 2007 in Kategorie: Fundsachen [tags: none]

Das Cafe nahe dem Rechtshaus, der Heimat der juristischen Fakultät, hat nun eine klaffende Marktlücke entdeckt und startet daher auf A0-Plakaten die folgende Marketingoffensive:

Die angegebenen Öffnungszeiten laden allerdings noch nicht zum “versacken” ein oder setzten eine frühe Beschäftigung mit den Alkoholika voraus. Je nach dem, wie man möchte… ;-)

 
von OJ am 23. Juli 2007 in Kategorie: Hamburgensien, Fundsachen [tags: none]

Wie die Konkurrenz zweier privater Hochschulen auch die Kreativität der Studenten anspornen kann, stellen einzelne Mitglieder der Hochschulen EBS und WHU nun bei youtube zur Schau.

EBS gegen WHU

Ungeprüft ist bisher, ob dies auch bei juristischen Fakultäten staatlicher Hochschulen funktioniert.

 
von OJ am 23. Juli 2007 in Kategorie: Humoriges, Fundsachen [tags: none]

Hallo zusammen , Ich bin zwar erst 13Jahre , aber wollte trozdem schon mal fragen und wissen ,also wenn man Jura Studiert hat man alle Türen offen man kann entweder in die Politik rüber gehen oder halt ins Strafgericht , weil Jura ist ja allgemein für Anwälte . Es würd mich nämlich interessieren Carriere zu machen und Jura zu Studieren , wenn ich meine Schule beendet habe ich mache ja auch auf jedenfall mein Abi das ist erstmal wichtig und danach dann halt Mein Studium ich weiß es ist sehr trocken , weil man nur Bücher hier Bücher da lesen muss mit den ganzen Gesetzen , aber hier gibt es ja bestimmt Leute die Ihre Carriere schon hinter sich haben und schon entweder eigenständig sind oder in einer großen Firma zuständig sind würde mich auf Rückmeldung sehr freuen , weil es mich halt sehr interessiert ich geb mal meine Icq nummer könnt mich einfach adden ich nehm euch dann an , […]

Eine echte Perle findet sich im Gästebuch unserer Fakultät. Mich erinnert das an ein paar übermotivierte Praktikanten aus einem entsprechenden Internet-Forum.

 
von OJ am 19. Juli 2007 in Kategorie: Fundsachen [tags: none]

Interessant, was da auf dem Beleg “über die Zahlung gemäß § 28 Abs. 4 SGB V” (vulgo: Praxisgebühr) meines Arztes aufgestempelt ist:

Solidaritätsopfer für die kranken Kassen. Ulla Schmidt und Horst Seehofer danken Ihnen!

Egal. Dafür kann ich jetzt wieder klar und deutlich hören ;-)

 
von OJ am 19. Juli 2007 in Kategorie: Fundsachen [tags: none]

Wie der Spiegel heute berichtet, scheint es immer mehr Professoren zu geben, die in der Anfertigung und Verwendung von Spickzetteln qualifizierte Lernerfolge sehen. Zumindest der Mathematik-Professor Hans-Bernd Knopp ist davon felsenfest überzeugt – allerdings gibt es Einschränkungen:

Abhängig von der jeweiligen Klausur dürfen sie nur zwei beziehungsweise vier Din-A4-Seiten mit in die Klausur bringen, die Zettel müssen handgeschrieben sein, das Kopieren am Computer ist nicht erlaubt. “Viel Platz ist das nicht”, sagt Knoop. “Ein 150-seitiges Vorlesungsskript lässt sich nicht einfach auf zwei Seiten zusammenfassen. Die Zusammenhänge müssen die Studenten also kennen.“

Ich finde, auch im Jurastaatsexamen könnte man das ruhig zulassen!

 
von MI am 18. Juli 2007 in Kategorie: Fundsachen [tags: none]