Archiv im Monat August 2007

Nachdem das Hamburgische Vefassungsgericht im Juni mir Gerd Hader einen neuen Präsidenten bekommen hat, wurde nun auch der Posten des Vizepräsidenten neu besetzt. Laut Hamburger Abendblatt wurde der Präsident des Verwaltungsgerichts, Klaus Seifert, gewählt.

Übrigens ist Herr Seifert auch sehr beliebter AG-Leiter an der juristischen Fakultät der Universität Hamburg.

Wir gratulieren!

 
von OJ am 31. August 2007 in Kategorie: Hamburgensien, (Rechts-)Politik [tags: none]

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Ein verlockendes Angebot, das man da platziert hat. Geschickt geht anders. Die letzten drei Ziffern der Nummer machen wir mal lieber unkenntlich.

 
von OJ am 30. August 2007 in Kategorie: Humoriges, Fundsachen, Studium [tags: none]

Die Hamburger Bildungsbehörde hebt ab Oktober das Werbeverbot an Hamburger Schulen auf. Ab sofort können Unternehmen im Rahmen von Sponsoringverträgen an den Schulen im Stadtgebiet werben. Das Geld soll den Schulen zugute kommen, berichtet die Hamburger Morgenpost.

An Kritikern mangelt es natürlich wieder nicht. Gewisse Schulen könnten sich besser vermarkten und die Schüler würden zu stark mit Werbung konfrontiert:

Gegen Werbung an Schulen ist Christa Goetsch (GAL): “Eltern müssen darauf vertrauen können, dass ihre Kinder in der Schule Bildung erhalten, kein Konsumtraining!” Sigrid Strauß von der Lehrergewerkschaft GEW kritisiert den “unverzeihlichen Tabubruch”.

Einige leben leider wieder fernab der Realität. Die Schüler laufen bereits heute als werbende Litfassäulen mit den Emblemen der Weltmarktführer umher. Da werden einige zusätzliche Werbeangebote sich sicherlich nicht negativ auswirken.

 
von OJ am 29. August 2007 in Kategorie: Hamburgensien, (Rechts-)Politik [tags: none]
Jedes Jahr beenden etwa 11.000 examinierte Juristen ihre Ausbildung. Wie in kaum einem anderen Studienfach spielt die Examensnote eine entscheidende Rolle für die weitere berufliche Karriere. Den besten Absolventen steht die Berufswelt offen. Wer kein Prädikatsexamen vorweisen kann, muss dagegen sehen, wo er bleibt. Vor allem transatlantische Megakanzleien locken mit schnellen Karrierechancen, internationalem Flair und attraktiven Gehältern. Berufseinsteiger in großen Kanzleien kommen auf rund 55.400 Euro im Jahr. Nach oben hin gibt es aber bereits beim Karrierestart keine Grenzen. Ein Viertel aller Berufsanfänger in Großkanzleien verdient bereits 70.000 Euro im Jahr - und mehr. Die Masse der Jura-Absolventen kann von hohen Gehältern aber nur träumen. Über 90 Prozent aller zugelassenen Anwälte in Deutschland arbeiten nicht in solchen “Law Firms”, sondern in kleinen oder mittelständischen Kanzleien. Und die sind beim Gehalt deutlich zurückhaltender. Das Einstiegsgehalt in einer Kanzlei mit bis zu 20 Mitarbeitern liegt gerade einmal bei 35.100 Euro jährlich.

Personalmarkt.de stimmt in klassischer Spiegel-Online-Manier ein. Und tischt uns dabei die üblichen Thesen auf. Es wird anscheinend nie langweilig.

Gefunden im Karriere-Newsletter.

 
von OJ am 28. August 2007 in Kategorie: Fundsachen [tags: none]
PLATE: Es ist nicht zu fassen, aber für die 2. Klauaur im Schr BT III im Sommersemester 2007 liegen mir von den Studierenden mit den Matr. nr. 4 […] trotz mehrfacher individueller […] Emails und genereller über das Schwarze Brett verbreiteter Aufforderungen immer noch kein Grundstudiumsnachweis vor. Dieser muss jetzt bis Montag, den 3. September 20067, 12. 00 Uhr als Emailanlage bei […].de eingegangen sein. Wenn Sie, um die es hier geht, vielleicht nicht so recht wissen, wie man scannt etc., dann gehen Sie doch bitte zu einem Copyshop oder in ein Internetcafe und lassen sich dort helfen. Liegt mir der erforderliche Nachweis nicht fristgerecht vor, wird die Arbeit gnadenlos nicht korrigiert, und Sie werden als “abwesend” in die Ergebnisliste […] eingetragen. Diese Aufforderung besagt übrigens nicht, dass Ihre Klausur mit “ausreichend” oder gar besser vorvotiert worden ist. Einige dieser Klausuren sind zwar durchaus recht nett, aber eben doch nicht alle. Also sind die ungeheuren Mühen, die ich Ihnen ansinne, so etwas wie ein kleines “Roulettespiel“. Wer wagt, gewinnt ja vielleicht!

Unser stetig publizierender Dozent Dr. Plate kämpft auf dem virtuellen Schwarzen Brett mal wieder mit Studenten, die das Wesentliche nicht auf die Reihe bekommen. Dennoch verliert er anscheinend nicht seinen Sinn für Humor.

(Hervorhebungen von der Redaktion.)

 
von OJ am 28. August 2007 in Kategorie: Hamburgensien, Humoriges, Fundsachen [tags: none]
Sie war eine angesehene Kollegin, bekam etliche Preise, hielt Vorträge und veröffentlichte mehrfach Artikel über ihre wissenschaftlichen Arbeiten. “Eine Spezialistin auf ihrem Gebiet”, sagen die Ärzte. Niemand ahnte etwas von dem unglaublichen Betrug. Anna E. (Name geändert) behandelte als Assistenzärztin fast viereinhalb Jahre lang Patienten am UKE - ohne jemals eine Prüfung erfolgreich abgelegt zu haben. Sie fälschte alle ihre Zeugnisse.

Was die MoPo da berichtet, erinnert alles ganz stark an einen Juristen mit ähnlicher Karriere…

 
von OJ am 28. August 2007 in Kategorie: Hamburgensien [tags: none]

Immer diese auslegungsbedürftigen Begriffe…

Zugesendet von einem Leser, aufgenommen in einem deutschen Landgericht.

 
von OJ am 27. August 2007 in Kategorie: Fundsachen [tags: none]

Spiegel online stellt mit diesem kleinen FLASH dar, wie einfach es ist, uns alle mehr oder weniger genau zu überwachen - eine Freude für die Strafprozessualisten unter uns … oder die Grundrechtsschützer, je nachdem, von welcher Seite man den Fortschritt sieht.

 
von MI am 27. August 2007 in Kategorie: Dismal Science [tags: none]

Gefunden in einer Hamburger Diskothek im Hafen, die doch eher touristisches Publikum bedient.

Garderobe

 
von OJ am 25. August 2007 in Kategorie: Fundsachen [tags: none]

Gefunden an einer Imbiss-Bude eines beliebten Hamburger Wochenmarkts.

Spritzer

 
von OJ am 25. August 2007 in Kategorie: Fundsachen [tags: none]