Die Hamburger Bildungsbehörde hebt ab Oktober das Werbeverbot an Hamburger Schulen auf. Ab sofort können Unternehmen im Rahmen von Sponsoringverträgen an den Schulen im Stadtgebiet werben. Das Geld soll den Schulen zugute kommen, berichtet die Hamburger Morgenpost.
An Kritikern mangelt es natürlich wieder nicht. Gewisse Schulen könnten sich besser vermarkten und die Schüler würden zu stark mit Werbung konfrontiert:
Gegen Werbung an Schulen ist Christa Goetsch (GAL): “Eltern müssen darauf vertrauen können, dass ihre Kinder in der Schule Bildung erhalten, kein Konsumtraining!” Sigrid Strauß von der Lehrergewerkschaft GEW kritisiert den “unverzeihlichen Tabubruch”.
Einige leben leider wieder fernab der Realität. Die Schüler laufen bereits heute als werbende Litfassäulen mit den Emblemen der Weltmarktführer umher. Da werden einige zusätzliche Werbeangebote sich sicherlich nicht negativ auswirken.