Es stehen zwar noch nicht alle Details fest. Aber so viel ist sicher: Die Hochschulen müssen das Geld nicht eintreiben, das ist auch nicht ihre Aufgabe. Stattdessen soll ein Kreditinstitut Studiengebühren-Darlehen gewähren, die nach dem Examen von den Studenten zurückzuzahlen sind. Wir sind bereits in Gesprächen mit einer infrage kommenden Bank. Übrigens: Die während des Studiums anfallenden Zinsen trägt die Stadt. Eine so attraktive Regelung gibt es in ganz Deutschland nicht noch einmal.

Soviel erst mal von Herlind Gundelach (CDU) im Abendblatt. Wir warten gespannt weiter!

 
von MI am 20. Mai 2008 in Kategorie: Hamburgensien, Hochschulrecht/-politik [tags: none]
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Bisher 4 Kommentare zum Artikel

  1. Kommentar von Peter beim Studium

    Ich denke, dass hier noch Einiges mehr getan werden muss, wenn man sich den Fachkräftemangel in Deutschland ansieht. Dies gilt nicht nur für Staat und Land. Auch die Unternehmen müssen noch Einiges mehr machen und nicht nur rufen “Wir finden keine Fachkräfte”.

  2. Kommentar von Peter beim Studium

    Ich denke bei der Lücke an deutschen Spitzenfachkräften die der Industrie fehlt, muss noch ein ganzes Stück mehr gemacht werden. Dies gilt aber nicht nur für den Staat oder das Land. Auch die Unternehmen haben diesbezüglich noch einiges an Nachholbedarf.

  3. Kommentar von Johannes

    Mhh da beneide ich euch. Hier in Hannover kommt keiner auf die Idee die Zinsen zu übernehmen. Und die Asta ist auch nicht gerade spendabler was die Darlehn angeht. Das geht nur wenn man einen Bafög ablehnungsbescheid vorweisen kann und das jedes Semester aufs neue. Problem dabei ist nur Bafög kann ich erst am Anfang des Semesters beantragen und der Ablehnungsbescheid lässt drei Monate auf sich waretn. Das nächste Prob ist, dass die Studiengebühren nur Rückwirkend gezahlt werden. Das nenn ich mal eine gute Finanzpolitik.

  4. Kommentar von Martin - Erbschaft

    Das hört sich doch vielversprechend an. Besonders das die Stadt die Zinskosten trägt. Man sollte es allein ermöglichen zu studieren. Aber ein paar Regeln festlegen, damit dies nicht ausgenützt werden kann.

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