Für das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen holen Konzerne in Deutschland sich gestandene Partner aus Anwaltskanzleien ins Haus. So beschäftigt der amerikanische Mischkonzern General Electric (GE) weltweit mehr als 1.000 Juristen, so genannte “Inhouse Counsels”. Der Konzern ist damit eine der größten Anwaltsfirmen überhaupt - mit nur einem einzigen Mandanten: GE.

Aber: Wer es als hochspezialisierter Anwalt einmal zum Partner einer angesehenen Kanzlei gebracht hatte, der blieb dies für gewöhnlich auch. Der Wechsel in die Dienste einer Firma bedeutete für einen Partner mit siebenstelligem Einkommen nämlich meist weniger Gehalt. Das aber ändert sich langsam. Wenn Unternehmen wie GE gezielt die Spitzenjuristen ihres Fachs haben wollen, sind sie zunehmend bereit, auch für Partner attraktive Vergütungspakete zu schnüren.

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von ML am 18. April 2006 in Kategorie: Fundsachen [tags: none]
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