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Hausarbeit Sachenrecht II bei Prof. Kriechbaum am 25.09.06
24.09.2006, 01:13
Beitrag: #1
Hausarbeit Sachenrecht II bei Prof. Kriechbaum am 25.09.06
Hallo zusammen,

wenn ich den Übersichtsplan mit den Terminen von den Hausarbeiten richtig interpretiere, wird am kommenden Montag (25.09.) eine Hausarbeit für Vorgerückte im Zivilrecht bei Frau Prof. Kriechbaum veröffentlicht ("Gruppe B"). Es soll demnach ein Sachenrechts-Fall sein. Ich will die mitschreiben. Wäre sonst noch jemand dabei, vielleicht in so einer Art kleinen Arbeitsgruppe?
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24.09.2006, 03:04
Beitrag: #2
RE: Hausarbeit Sachenrecht II bei Prof. Kriechbaum am 25.09.06
Ich werde wohl auch zu den Leidtragenden gehören und freue mich auf einen regen Austausch hier im Forum.

Ökonomische Analyse des Rechts">VI.neu
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24.09.2006, 12:23
Beitrag: #3
RE: Hausarbeit Sachenrecht II bei Prof. Kriechbaum am 25.09.06
Jep. Schreibe auch mit.
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24.09.2006, 18:50
Beitrag: #4
RE: Hausarbeit Sachenrecht II bei Prof. Kriechbaum am 25.09.06
Bin auch dabei!
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24.09.2006, 21:31
Beitrag: #5
RE: Hausarbeit Sachenrecht II bei Prof. Kriechbaum am 25.09.06
Zitat:Bin auch dabei!

Dito

Sozialrecht mit arbeitsrechtlichen Bezügen">IV.neu
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25.09.2006, 09:51
Beitrag: #6
RE: Hausarbeit Sachenrecht II bei Prof. Kriechbaum am 25.09.06
Hier der SV - für diejenigen, die sich irgendwie nicht einloggen können...


Prof. Dr. M. Kriechbaum Sommersemester 2006


Sachenrecht II

2. Hausarbeit

Die Eheleute D erwarben im Jahre 1987 vom Bauträger zu je ½ ein Reihenendhaus (auf eigenem Grundbuchblatt) in Frankfurt/M. Den Kaufpreis von DM 310.000 finanzierten sie in Höhe von DM 273.861,20 = EUR 140.000 mit Hilfe der H-Bank, nachdem zuvor die N-Bank unmittelbar vor Abschluß des Vertrages kurzfristig abgesprungen war. Zustande kam der Darlehensvertrag auf Bemühen eines selbständigen Finanzmaklers M, der die Eheleute D zu Hause zu mehreren Beratungsgesprächen aufsuchte und dessen sich die H-Bank bereits in einer Vielzahl von Fällen bedient hatte. Die H-Bank erwarb an dem bis dahin unbelasteten Hausgrundstück eine erstrangige Buchhypothek in Höhe von DM 273.861,20 nebst 6,5 % Zinsen p.a. zur Sicherung ihrer Darlehensansprüche.
Anfang 2004 geriet die H-Bank durch uneinbringliche Kredite sowie durch erhebliche Verluste im eigenen Börsenhandel an den Rand der Insolvenz und wurde von der Bankenaufsicht gedrängt, ihr Vermögen der noch zu gründenden Auffanggesellschaft A zu übertragen. Mangels geeigneter Alternativen wurde daraufhin die A-AG gegründet, die, gestützt durch erhebliche Mittel des Einlagensicherungsfonds, zugleich im Wege der spezialgesetzlichen Gesamtrechtsnachfolge das Vermögen der H-Bank einschließlich der Verbindlichkeiten erwarb. Auf Mitteilung der A im Mai 2004 und unter Vorlage einer geeigneten Urkunde zahlten die Eheleute D ihre Darlehensraten fortan an die A.
Im November 2004 trennten sich die Eheleute D. Herr D wohnte weiter in der beliehenen Immobilie. – Im Sommer 2005 wurde Herrn D von seinem Arbeitgeber betriebsbedingt gekündigt, so daß die Eheleute D nur noch sehr eingeschränkt in der Lage waren, Zins und Tilgung zu bewältigen. Nach einem mittlerweile vier Raten umfassenden Zahlungsverzug trotz Fristsetzung sowie Unstimmigkeiten mit dem Kreditsachbearbeiter sprach die A im Juni 2006 den Eheleuten D in jeweils gesonderten Schreiben die außerordentliche Kündigung des Darlehensvertrages aus. Das an Frau D gerichtete Schreiben erreichte diese nicht, da die A-AG die ihr vorliegende neue Anschrift versehentlich noch nicht verwendet hatte.
Da eine Verständigung über die vorzeitige Rückzahlung nicht gelungen ist, erwägt die A die zwangsweise Verwertung des beliehenen Hausgrundstücks der Eheleute D. Das Grundbuch weist mittlerweile die A-AG als Hypothekarin aus. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben die Eheleute D Tilgungsleistungen in Höhe von EUR 32.000 und Zinsleistungen in Höhe von EUR 89.000 erbracht.
Welche Rechte hat die A-AG?

Abwandlung:
Wie der Grundfall. Die H-Bank war jedoch seit 1982 die Hausbank der Eheleute D, so daß die Finanzierung ohne Preisvergleich bei diesem Institut direkt stattfand.
Herrn D ist es trotz seiner bedrängten Lage noch vor einer Verwertung des Hausgrundstücks gelungen, eine Umschuldung zu ermöglichen. Die F-Bank ist bereit, ihm die noch offene Restschuld in Höhe von EUR 108.000 zu kreditieren. Aus den Darlehensmitteln der F-Bank begleicht Herr D so die Restschuld und erhält von der A-AG im Anschluß eine geeignete Löschungsbewilligung für die Hypothek. Das Grundbuch wird jedoch einstweilen nicht berichtigt.
Im Verlaufe des Trennungskonflikts treibt Frau D den freihändigen Verkauf des Reihenhauses voran. Herr D ist ablehnend. Kurz vor der bereits terminierten Beurkundung des Kaufvertrages macht Herr D geltend, daß bei einer lastenfreien Eigentumsübertragung in mehrfacher Weise seine Rechte betroffen seien. Das wolle er ohne Ausgleich nicht hinnehmen. Er verlange vielmehr, daß Frau D einer Berichtigung des Grundbuchs zu seinen Gunsten zustimme.
Welche Rechte hat Herr D?



Zusatzfrage für die Anfertigung einer Hausarbeit für den Bac. iur.:

Stellen Sie die wichtigsten rechtlichen Unterschiede zwischen einem Pfändungspfandrecht an beweglichen Sachen und dem Sicherungseigentum an beweglichen Sachen dar.










Abgabe: Montag, 30. Oktober 2006
Für Bac.iur.-Bearbeitung ist Abgabe: Montag, 6. November 2006.

Zeit und Ort der Rückgabe werden auf dem Schwarzen Brett im Internet noch bekanntgegeben.

Der Umfang der Arbeit darf 20 Schreibmaschinenseiten, mit Bac.-Teil 25 Seiten, nicht überschreiten.

Bitte die Blätter nur einseitig beschreiben und breiten Rand lassen.

Hinweis:
Ein begründeter Antrag auf Nachkorrektur wird nur entgegengenommen, wenn die Teilnahme an der Besprechung der Aufgabe auf der Arbeit vermerkt ist.
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25.09.2006, 09:52
Beitrag: #7
RE: Hausarbeit Sachenrecht II bei Prof. Kriechbaum am 25.09.06
Am besten finde ich: "breiten Rand lassen" - lol !!!
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25.09.2006, 10:17
Beitrag: #8
RE: Hausarbeit Sachenrecht II bei Prof. Kriechbaum am 25.09.06
Ich finde "Schreibmaschinenseiten" viel besser.
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25.09.2006, 11:09
Beitrag: #9
RE: Hausarbeit Sachenrecht II bei Prof. Kriechbaum am 25.09.06
Zitat:Ich finde "Schreibmaschinenseiten" viel besser.
Hast Du etwa keine? :-PP
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25.09.2006, 11:10
Beitrag: #10
RE: Hausarbeit Sachenrecht II bei Prof. Kriechbaum am 25.09.06
bin dabei.... 25 seiten mit bac-teil und schööööööön breiter rand ist doch machbar. im vergleich zu anderen HAs mit 45 seiten... und es sind noch 4 wochen semesterferien dabei.

dann mal auf ein fleißiges diskutieren!
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