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Maulkorb-Affäre
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14.05.2007, 20:49
Beitrag: #11
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RE: Maulkorb-Affäre
Nun ja, dein Bild von der STINE-Anarchie ist aber ganz treffend.
Sozialrecht mit arbeitsrechtlichen Bezügen">IV.neu |
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14.05.2007, 21:51
Beitrag: #12
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RE: Maulkorb-Affäre
Dass es Probleme mit neuen Systemen gibt, wenn sie eingeführt werden, kommt allerdings nicht nur an der Uni vor. ;-)
Europa- und Völkerrecht">XVII.alt |
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14.05.2007, 22:29
Beitrag: #13
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RE: Maulkorb-Affäre
Zitat:Dass es Probleme mit neuen Systemen gibt, wenn sie eingeführt werden, kommt allerdings nicht nur an der Uni vor. ;-) Stimmt. Aber in einem elitären Bereich wie die Uni, darf man doch erwarten, dass es besser funktioneren sollte als an einer Tankstelle, wo ein neuen BEtriebsystem eingeührt wird. Und dass es Probleme sind, die seit fast einem Jahr noch immer nicht in Griff bekommen werden, macht die Sache nicht schöner, zumal andere Unis es uns vorgemacht haben und bei WEitem nicht den gleich Ausmaß an Problemen hatten, wie wir. Ich denke, es verhält sich da oben wie bei dem Studiengebührenbescheid, wo die Leute es nicht einmal hinbekommen haben, zwischen Herr und Frau zu unterscheiden. Solche Fehler sind Lapidalien, aber dürfen einfach nicht passieren. Sowas ist peinlich. |
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14.05.2007, 23:08
Beitrag: #14
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RE: Maulkorb-Affäre
Bei dem Bescheid stimme ich Dir zu.
Europa- und Völkerrecht">XVII.alt |
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15.05.2007, 01:59
Beitrag: #15
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RE: Maulkorb-Affäre
Zu Bärchen:
Noch einmal: Der Punkt ist nicht, dass hier eine todesmutige Heldin des Alltags wegen der Aufklärung von Schmiergeldskandalen von der bösen Unileitung unterdrückt wird. Es ist vielmehr so, dass ein relativ unspektakulärer Sachverhalt - eine Dozentin versteht sich nicht mit ihrem Department und meckert öffentlich rum - zur politischen Propaganda gegen ein von einigen (aus sehr verschiedenen Gründen) ungeliebtes Universitätspräsidium eingesetzt wird. Das ist gezielte Täuschung und politisch unredlich. Und ich wiederhole es gern erneut: Wenn interne Kämpfe aufgrund von Eitelkeit in de Presse ausgetragen werden, schadet das allen Mitgliedern der Universität. Beispiel: das Präsidium der Uni muss sich gerade gegen den Senator im Streit um mehr Geld für Masterkapazitäten durchsetzen. Das geht aber nicht, wenn hinter seinem Rücken über Stine und Maulkorberlasse öffentlich gepöbelt wird. Manchmal ist es besser für alle, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen und nicht zuerst beim Fernsehen anzurufen, wenn einem etwas nicht passt. PS: Es ist übrigens gerade nicht in jedem größeren Unternehmen üblich, dass Mitarbeiter nach Lust und Laune Interviews geben, weil sie sonst nämlich innerhalb weniger Stunden auf der Straße sitzen - aber das nur am Rande.
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15.05.2007, 18:42
Beitrag: #16
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RE: Maulkorb-Affäre
Bis auf aktuell eine ehemalige Mitarbeiterin der Universität kenne ich allerdings (ausgenommen Organe und Nichtorgane der Studierendenschaft) keinen Mitarbeiter der Universität der Gebetsmühlenartig Polemik gegenüber dem Präsidium vor der Presse äußert.
Das waren und sind doch meistens Studierende (ob AStA oder Opposition sei da mal dahingestellt), und die wird man ja wohl kaum unter den "Maulkorb-Erlass" zwängen können. Oder plant der AStA zukünftig nur nach Rücksprache mit der Uni-Pressestelle öffentlich aufzutreten. Abgesehen davon das das ein eklatanter Verstoß gegen die Grundsätze der Verfassten Studierendenschaft wäre, könnte ich mir das nicht mal unter einem RCDS-geführten AStA vorstellen. Und davon sind wir glücklicherweise recht weit entfernt. Abgesehen davon wird man die sich durch Fakultätenbildung- und autonomie voneinander entfernende Universität nicht durch Zwang zusammenhalten können, sondern nur durch gegenseitiges Verständnis und gegenseitige Anerkennung. Verbote und Gebote führen auf Dauer nur zu einer Entfremdung des Präsidiums. Ein praktisches Beispiel mal ohne politischen Sprengstoff. Ein Prof. arbeitet u.a. durch zahlreiche Vorträge und Aufsätze in Fachperiodika oder Interviews als Experte auch für Trivial- und Tagesperiodika. Gegen eine solche Tätigkeit ist grundsätzlich sicher nichts einzuwenden, jedoch gestehe ich jedem unserer Professoren zu bewerten zu können was gut für die Universität ist, und was eben nicht. So ein Prof. könnte auf Dauer durch ein ewiges "hereinreden" derart genervt sein, das es letztlich ein Grund zur Annahme eines Rufes an eine andere Universität sein könnte. Das war jetzt rein fiktional, im Gegenzug hat sicherlich auch jetzt schon jeder Hochschulmitarbeiter die Möglichkeit sich Unterstützung in Fragen der Öffentlichkeitsarbeit bei der Pressestelle zu suchen. Tim Sozialrecht mit arbeitsrechtlichen Bezügen">IV.neu |
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15.05.2007, 18:53
Beitrag: #17
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RE: Maulkorb-Affäre
Zwei Anmerkungen, warum Deine Einwände wenig Sinn machen:
1. die Studierenden sind nicht Angestellte der Uni. Natürlich ist es weiterhin möglich, dass sich Studierende in der Presse äußern. Was anderes würde auch der RCDS nicht wollen. 2. den Forschenden soll es doch gerade freigestellt sein, über Ergebnisse etc. weiter zu berichten. Lediglich bei den angesprochenen Punkten wäre die Rücksprache mit der Pressestelle wünschenswert. Europa- und Völkerrecht">XVII.alt |
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15.05.2007, 20:12
Beitrag: #18
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RE: Maulkorb-Affäre
Zitat:1. die Studierenden sind nicht Angestellte der Uni. Natürlich ist es weiterhin möglich, dass sich Studierende in der Presse äußern. Was anderes würde auch der RCDS nicht wollen. Studierende sind genau wie Professoren und Wissenschaftliche Mitarbeiter Mitglieder der Universität und der Fakultäten, also von der Formulierung die die Präsidentin gewählt hat auch mit eingeschlossen. Zitat:2. den Forschenden soll es doch gerade freigestellt sein, über Ergebnisse etc. weiter zu berichten. Lediglich bei den angesprochenen Punkten wäre die Rücksprache mit der Pressestelle wünschenswert. Das Grundgesetz garantiert aber nicht nur die Freiheit der Forschung sondern auch die Freiheit der Lehre. |
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15.05.2007, 20:29
Beitrag: #19
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RE: Maulkorb-Affäre
Hast Du die Diskussion und die Erläuterungen weiter oben wirklich verfolgt und das Schreiben der Präsidentin aufmerksam gelesen?
Europa- und Völkerrecht">XVII.alt |
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15.05.2007, 20:58
Beitrag: #20
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RE: Maulkorb-Affäre
Zitat:Hast Du die Diskussion und die Erläuterungen weiter oben wirklich verfolgt und das Schreiben der Präsidentin aufmerksam gelesen? Habe ich durchaus. Ich stimme vielleicht nicht damit überein, aber was ich hier geschrieben habe, sind ja nur Fakten. Aus dem Schreiben der Präsidentin: Zitat:Ich bitte Sie deshalb darum, allen Mitgliedern Ihrer Fakultät deutlich zu machen, dass sie künftig bei dem Wunsch nach Medienaktivitäten oder bei Anfragen der lokalen, regionalen oder überregionalen Tages-Medien und Magazine bzw. von Hörfunk- und Fernsehsendern Kontakt mit der Abteilung Kommunikation und Öffentlichkeit aufnehmen und das Vorgehen mit der Pressestelle abstimmen. Das "Sie" sind die Dekane die werden in der tat freundlich gebeten, und die sollen dann aber "deutlich machen", das ist dann schon weniger freundlich. Aber da steht ja dann "allen Mitgliedern Ihrer Fakultät" nicht etwa "allen Angestellten Ihrer Fakultät". |
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