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ProfessorInnen einstellen oder Strafe zahlen
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26.07.2007, 13:03
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.07.2007 13:05 von Klingelstreich.)
Beitrag: #1
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ProfessorInnen einstellen oder Strafe zahlen
http://www.pr-inside.com/de/universitaet...181786.htm
Die Universität Hamburg will Frauen stärker fördern. Wenn die einzelnen Fakultäten in Zukunft nicht mehr weibliches Führungspersonal einstellten, müssten sie Gelder an andere Einrichtungen abtreten, teilte die Vizepräsidentin der Universität, Gabriele Löschper, dem Radiosender NDR 90.3 am Montag mit.(...) ---------------------------- Ohne Zwangsmaßnahmen von außen kommen also nicht mehr Frauen, woran das bloß liegt? Das pöhse, pöhse Patriarchat etwa? Und wieso ist das eigentlich so irre wichtig? :lachen: Und wenn dann unter Sanktionsandrohung Frauen eingestellt werden müssen, dann wird damit das Geschlecht des Bewerbers ein Kriterium - wobei gerade dies eben keines sein sollte, um jemanden mit einer Stelle zu betrauen. Was meint das Plenum? |
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26.07.2007, 13:07
Beitrag: #2
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RE: ProfessorInnen einstellen oder Strafe zahlen
Ist dieses ganze System nicht paradox?
So soll Gleichberechtigung geschafft werden, aber werden dann nach solchen Kriterien nicht die Männer benachteiligt? Und von Ausgleich kann an sich auch keine Rede sein, da ja die heutige männliche Generation nicht von Regeln aus der Vorzeit profitiert, genauso wie die weibliche Generation nicht durch die selben Regeln benachteiligt wird. Diese Regeln führen, wie gesagt, heute nur dazu, dass die heutige männliche Generation zum Teil massiv benachteiligt wird. |
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26.07.2007, 13:51
Beitrag: #3
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RE: ProfessorInnen einstellen oder Strafe zahlen
Diese Benachteiligung ist von unseren Oberen akzeptiert und gewollt. Man nennt das rotzige Kind nur natürlich nicht beim Namen und spricht stattdessen von Gleichberechtigung oder neuerdings sogar von "positiver Diskriminierung" (Unwort des Jahres für mich), wenn man darüber diskutiert, ob man Männer gegenüber Frauen nicht eine generell höhere Einkommenssteuer auferlegen soll (hoffentlich kommt das nicht) - oder was ich im ESA-W, als die Juristen noch drin waren, als Anschlag lesen durfte: Nach Paragraf soundso Hamburgisches Hochschulgesetz (war es das? Egal) wird bei Bewerbern, die die gleichen Qualifikationen aufweisen, generell der weibliche Anwärter bevorzugt. Da schießt einem doch das Blut in den Kopf!
Unsere Uni mischt also auch kräftig mit. Wenn in punkto Gleichberechtigung aber Nachholbedarf besteht, dann wohl eher bei den Männern als bei den Frauen - wir haben jedenfalls kein dem "Womens Career Center" vergleichbares "Men's Career Center", oder wie der Femi-Laden da heißt. |
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26.07.2007, 14:32
Beitrag: #4
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RE: ProfessorInnen einstellen oder Strafe zahlen
Zitat:Und wenn dann unter Sanktionsandrohung Frauen eingestellt werden müssen, dann wird damit das Geschlecht des Bewerbers ein Kriterium - wobei gerade dies eben keines sein sollte, um jemanden mit einer Stelle zu betrauen. Wenn ihr wüsstet, wie Frauen bei Bewerbungen an unserer Fakultät tatsächlich bevorzugt werden - das ist haarsträubend!!! |
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26.07.2007, 15:34
Beitrag: #5
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RE: ProfessorInnen einstellen oder Strafe zahlen
Ist doch wie bei der Bundeswehr...Was wir da an Graupen durchschleppen mußten.Zu schwach um 4km zu marschieren,aber Offizierin werden wollen...Ich hör lieber auf,sonst rege ich mich wieder den ganzen Tag auf...
Familien-, Erb- und Zivilverfahrensrecht">II.neu |
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26.07.2007, 15:42
Beitrag: #6
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RE: ProfessorInnen einstellen oder Strafe zahlen
Na, das finde ich schon was anderes. In den zahlreichen Dokus die dazu im Fernsehen liefen, wurde immer wieder gesagt, dass die Durchfallquoten der Frauen, nicht höher als bei denen der Männer ist. Genau so blödsinnig wie ich eine generell Gleichstellung zwischen Mann und Frau finde, finde ich auch eine Gleichstellung zwischen Mann und Mann, so wie Frau und Frau.
Von daher finde ich die Idee der Uni auch total daneben. Wir zahlen Gebühren und die machen auf Wohlfahrtsverein. Die sollen gefälligst das beste Personal einstellen, welches die für ihr Geld kriegen! |
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26.07.2007, 16:11
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.07.2007 16:34 von Klingelstreich.)
Beitrag: #7
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RE: ProfessorInnen einstellen oder Strafe zahlen
Unter dem Deckmantel der "Gleichberechtigung" wird fleißig geschachert, geschoben, kurzum: für Privilegierung gesorgt.
Was die wahren Intentionen anbelangt, laßt mich folgendes sagen: Die Grenzen der "Gleichstellung" liegen da, wo die wirklichen Ziele (http://www.trennungskinder.de/traumsohn.htm Frohes Kotzen!) des Gender Mainstreaming/der Emanzipation/des Feminismus oder wie sie sich im Einzelnen auch immer gerade nennen mögen, konterkariert werden. Da es also tatsächlich um eine systematische Benachteiligung von Männern, die nach Ansicht der FrauenkämpferInnen ja in Wirklichkeit nur halbe Wesen sind und nicht mit dem Wesen "Frau" auf derselben Entwicklungsstufe stehen (http://www.carookee.com/forum/MANNdatAkt...3d749c67b9), geht, sind diese Grenzen natürlich denkbar eng gesteckt, zumal diese Saat bereits schon aufgegangen ist, wie man es vorzüglich beobachten kann: 1. Frauen sind bessere Menschen: http://www.politikforum.de/forum/showpos...tcount=232 2.Noch 20 Jahre und dann haben wir unsere Männer endlich erzogen ihr kleines Geschäft zivilisiert sitzend zu erledigen und nicht wie der Neandertaler früher vor der Höhle seines Reviers: http://www.politikforum.de/forum/showpos...stcount=50 usw. usf. :wand: In der Praxis sieht das dann so aus: Auf die (unter anderem) gestellte Frage eines Briefeschreibers an die Kanzlerin, welche Maßnahmen dem Problem des wachsenden Bildungsrückstands bei Jungen und jungen Männern wohl in Frage kämen, wurde folgend Stellung bezogen: (...)Tatsächlich ist Gleichberechtigung an den Schulen Realität, weshalb Mädchen aufgrund ihres Entwicklungsvorsprungs, größeren Fleißes und höherer Lernmotivation im Vorteil sind. Eine gezielte Jungenförderung ist allerdings keine Lösung.(...) (Hervorhebung von mir): http://www.direktzurkanzlerin.de/antwort-2545.html Eine gezielte Jungenförderung ist also keine Lösung. Aber als es galt, die Mädchen nach vorne zu bewegen und sie auf Erfolg zu trimmen, da war eine spezifische Mädchenförderung sehr wohl eine Lösung: Dass vom Bildungszuwachs vor allem die Mädchen profitieren, liege auch daran, dass wir in der Vergangenheit Mädchen spezifisch gefördert haben. Zugleich haben wir übersehen, dass Jungen in einer sich verändernden Welt neue Vorbilder brauchen“(...):http://www.focus.de/schule/lehrerzimmer/...41755.html Damit widerpricht diese Aussage von der Leyens auch eindeutig der vorangegangenen Aussage, dass es sich beim Bildungsvorsprung der Mädchen und jungen Frauen nur um einen quasi natürlichen Prozeß, bedingt durch das zielstrebigere, weiterentwickelte und fleißigere Wesen der Mädchen, handelt, der beim Antwortschreiben als Begründung für den zunehmenden Bildungsvorsprung angeführt wurde. Tatsächlich wurde gefördert. Jungen fördert man aber bitte nicht. Das traurige Fazit: zweierlei Maß. Aber ist das verwunderlich, wenn es doch in Wirklichkeit eben nicht um Gleichberechtigung, sondern nur um den eigenen Fleischtopf geht? Nein. |
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26.07.2007, 16:15
Beitrag: #8
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RE: ProfessorInnen einstellen oder Strafe zahlen
@Popcorn: Versteh mich nicht falsch,ich habe auch mit Frauen gedient, die so einige Männer in die Tasche gesteckt haben, aber der Großteil der Damen wäre schlichtweg nicht eingestellt worden, wenn sie sich mit der Leistung als Mann beworben hätten. Und die Aussagen von Ausbildern in solchen Reportagen werden alle vom zuständigen Presseoffizier kontrolliert. Hört man sich dann mal die jeweiligen Kameraden an, was die Damen dann wirklich geleistet haben ( es gibt natürlich Ausnahmen) dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.
Familien-, Erb- und Zivilverfahrensrecht">II.neu |
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26.07.2007, 19:55
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.07.2007 19:56 von fek.)
Beitrag: #9
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RE: ProfessorInnen einstellen oder Strafe zahlen
Es ist irgendwie erstaunlich, dass sich die Männer nicht wehren, schließlich sollen ja nach der Vorstellung Einiger Feministinnen Jungen gezielt in ihrer Entwicklung gestört werden, um den Mädchen unterlegen zu sein.(Und das in der heutigen Gesellschaft :wand: )
Das ganze Schulsystem ist ja heute primär auf Mädchen ausgerichtet. Ich finde,wenn der /die Gleichstellungsbeauftragte seine Aufgabe wirklich ernst nehmen würde, wäre das ein sehr ergiebiges und vor allem notwendiges Tätigkeitsfeld. Aso könnte der FSR nicht mal bei der Uni anfragen, wie es um die Gleichstellung von Männern steht? Würde wahrscheinlich nix bringen, aber die Antwort würde mich schon interessieren. Ich hab übrigens noch keine Gegenmeinung gelesen, heißt das, das niemand, auch von weiblicher Seite, widerspricht? |
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26.07.2007, 20:16
Beitrag: #10
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RE: ProfessorInnen einstellen oder Strafe zahlen
Gleichberechtigung durch Ungleichberechtigung schaffen. Ich frag mich, wann diese Pseudo-Frauenrechtler merken, dass ihr Konzept nicht aufgeht??
Kein anderes europäisches Land hat soviele aktive Feminisitinnen, wie Deutschland. Deren ERfolg: Garnichts, denn Deutschland ist im europäischen Vergleich das Land mit den wenigsten weiblichen Führungskräften. Würde man die Standards für Mann und Frau gleichsetzten, so würde sich der weibliche Anteil von selbst stark erhöhen, wie zum Beispiel bei den israelischen Steritkräfte, wo es angeblich mehr weibliche Offiziere geben soll als männliche... |
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