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Die Verwendung der Studiengebühren!
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24.11.2007, 16:51
Beitrag: #1
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Die Verwendung der Studiengebühren!
In unserem Jura Magazin wurde ja endlich mal klargestellt, wofür die Studiengebühren denn nun an unserer Fak. verwendet werden soll. Das Gros der 1,7 Mio geht anscheinend für bauliche Maßnahmen drauf, 300.000 für die Bib, ..
was sagt ihr dazu? Gute Verwendung? |
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24.11.2007, 18:36
Beitrag: #2
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RE: Die Verwendung der Studiengebühren!
Der erste Kommentar unter dem Artikel aus dem Jura Magazin trifft die Sache ganz gut.
Ich dachte, Studiengebühren sollen zur Verbesserung der Lehre beitragen. Die Dame aus der Geschäftsführung hat aber scheinbar andere Pläne; wie sie zum Beispiel einen Hui-Effekt bei Gästen mit ansehlichen Bauten hervorzaubern kann. Die vermeintliche Verbesserung der Lehre bleibt wohl - wie immer - auf der Strecke. Ich kann mich noch erinnern, wie Leute hier im Forum Kritiken zurückwiesen, die genau das prophezeiten: Es wird anstatt in die Lehre lieber in Stein und Beton investiert... |
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24.11.2007, 18:49
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2007 19:03 von Darkstorm.)
Beitrag: #3
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RE: Die Verwendung der Studiengebühren!
wer aufmerksam die Protokolle der Fakultätsratssitzungen durchgelesen hat - für den ist das schon seit längerem nix neues mehr...
Ich finds generell absolut in Ordnung, sowohl was die Lärmschutzmaßnahmen in der Bib betreffend, als auch die Einrichtung eines Informationstresens als zentrale Anlaufstelle (ein verdammt wichtiger schritt in richtung service orientiere Universität - Note 1+ !!!)... Ansonsten ist es ja nun auch kein Geheimnis, dass eins der größten Probleme an unserer Fakultät eigentlich der Mangel an genügend großen Räumen ist. Wir haben nur den (zugegeben - im universitären vergleich wirklich guten) Rechtshaus Hörsaal, welcher als einziger wirklich für Vorlesungen geeignet ist. Dann haben wir 2 Räume welche ca. 60 Leute fassen - was höchstens für einige wenige Veranstaltungen ausreicht und welche deswegen ständig überfüllt sind. Kleinere Arbeitsräume haben wir massig - aber da diese nur für max. 30 Personen wirklich sinnvoll zu gebrauchen sind, bringen diese im allgemeinen Vorlesungsbetrieb sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schwerpunktbereiche eigentlich kaum was. Diese sind hauptsächlich nur für kleingruppen wie Seminare (welche in der juristen Ausbildung nun alles andere als eine übergeordnete Rolle spielen) oder AGs geeignet. Was dringend benötigt wird, sind einige Räumlichkeiten die von der Größe her zwischen den "Doppelräumen" im Rhs EG. und dem Rhs Hörsaal angesiedelt sind und etwa 150 Leute fassen. Dies würde deutlich dazu führen, dass die angespannte Raum/Platzproblematik (welche in den Schwerpunktbereichen am ausgeprägtesten ist) deutlich gelockert wird - und es hier massiv zu verbesserungen der Lernbedingungen und damit automatisch der Lehre kommen würde. Angesichts dessen beurteile ich die Ankündigung, dass evtl. weitere Räumlichkeiten geschaffen werden sollen äusserst positiv. Denn um die Lehrbedingungen zu verbessern, muss erstmal ganz unten angefangen werden - es nützt uns nichts wenn wir mehr Vorlesungen anbieten, neue Dozenten einstellen aber diese aufgrund von Platzmangel ihre Veranstaltungen nicht oder nicht sinnvoll anbieten können, da nur ein Bruchteil der Hörer in die Räumlichkeiten passt. Was natürlich schade ist - da stimme ich zu - ist die etwas magere Zuteilung des Budgets für die Schwerpunktbereiche... hier wäre es durchaus sinnvoll gewesen ein wenig mehr für auszugeben, nicht nur in Anbetracht der dadurch verbesserten Lehr- und Lernbedingungen sondern auch in Anbetracht der versuchten Imagekampange der Fakultät... denn ein umfangreiches und qualitativ hochwertiges Angebot an und innerhalb der Wahlschwerpunkte ist m.E. ein nicht zu unterschätzendes Kriterium bei der Beurteilung einer juristischen Fakultät. Die beträchtliche Summe welche für Neuanschaffung von Literatur ausgegeben wird, halte ich ebenalls für absolut vertretbar... wir alle wissen wie teuer gute Fachliteratur sein kann, wir alle wissen dass es sinnvoll ist in einer Bibliothek wie der ZBR mehr als nur ein Exemplar "vorrätig" zu haben und letztendlich ist das was in den Büchern steht halt unser geistiges Kapital und das Werkzeug mit dessen Hilfe wir ausgebildet werden - daher ist es absolut sinngerecht hierfür einen großen finanziellen Posten zu verplanen. Dort wo andere Fakultäten Geld für Laborplätze oder whatever ausgeben - weil für diese eben genau das essentiell ist - sind es für uns halt zum großen Teil die Bücher... Letztlich fällt mir ehrlich gesagt auch nicht ein, wofür man die Studiengebühren an unserer Fakultät sonst hätte ausgeben sollen... hätte man sie zu einem großen Teil in die verbesserung der Verwaltung gesteckt, wäre das gejammer von einigen pseudomoralisten kaum vorstellbar... von wegen Studiengebühren sollen der Lehre zu gute kommen und nicht den in ihren Augen sowieso per se unfähigem Verwaltungsapparat unterstützen. (Dass die Lehre von einer gut strukturieren Verwaltung nur profitieren kann und es angesichts nunmal vorherrschende gesellschaftlicher und politischer tatsachen (Fakultätenbildung, bac./master umstellung, Imagewettkampf der Hochschulen - nur um mal ein paar zu nennen) kontraproduktiv ist hier auf einer strikten Trennung zwischen Lehre und Verwaltung zu bestehen, verdrängen weltfremde ideologen hier leider immer schnell) Fazit: Im großen und ganzen bin ich mit der geplanten Verwendung der Mittel HÖCHST zufrieden! Kriminalität und Kriminalitätskontrolle">XI.neu |
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24.11.2007, 19:24
Beitrag: #4
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RE: Die Verwendung der Studiengebühren!
Zitat:Dann haben wir 2 Räume welche ca. 60 Leute fassen - was höchstens für einige wenige Veranstaltungen ausreicht und welche deswegen ständig überfüllt sind. Kleinere Arbeitsräume haben wir massig - aber da diese nur für max. 30 Personen Diese "massig vorhandenen" kleinen Räume waren mal große Räume, die geteilt wurden. Nun sollen sie wieder zu ihrem Ursprung zurückversetzt werden. Das nennst du Fortschritt? Übrigends steht im Magazin primär was von einem neuem Foyer, das mehrere Hunderttausend Euros verschlingen soll. Zitat:es nützt uns nichts wenn wir mehr Vorlesungen anbieten, neue Dozenten einstellen aber diese aufgrund von Platzmangel ihre Veranstaltungen nicht oder nicht sinnvoll anbieten können Der Vorteil der BLS soll ja sein, dass dort in Kleingruppen gelehrt wird. Anstatt des neuen Foyers könnte man (ist nur ein Vorschlag von mir) mehr Lehrpersonal einstellen, die in Kleingrupen arbeiten, zum Beispiel in Wahlschwerpunktgruppen. DAnn entfiele auch deine Sehnsucht nach größeren Räumen. Zitat:in Anbetracht der versuchten Imagekampange der Fakultät Das Image einer Fakultät richtet sich nicht nach schönen Brunnen und lustigen Wasserfontainen, sondern nach der Qualität ihrer Vorlesungen und der Zufriedenheit seiner Studenten! Zitat:Die beträchtliche Summe welche für Neuanschaffung von Literatur ausgegeben wird, halte ich ebenalls für absolut vertretbar Wäre es nicht besser, wenn die noch beträchtlichere Summe für den neuen Foyer lieber in mehr Bücher invesitert werden würde? |
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24.11.2007, 19:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2007 19:56 von Darkstorm.)
Beitrag: #5
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RE: Die Verwendung der Studiengebühren!
Nunja, aus o.g. Gründen ist nach einer ex post Betrachtung die Teilung der größeren Räume nun ja nicht wirklich ausschließlich von Vorteil gewesen - daher kann in einigen Situation durchaus auch in der Wiederherstellung einer alten Gegebenheit ein gewisser Fortschritt zu sehen sein.
Aber letztlich habe ich ja gar nicht gesagt, dass ich es für wünschenswert halte wenn die kleinen Räume wieder zu großen gemacht werden - da die kleinen unzweifelhaft für AGs und andere Veranstaltungen gebraucht werden... aber ein Anbau weiterer zusätzlicher Räume wäre m.E. halt mehr als zu begrüßen. Zu dem Foyer habe ich mich oben bereits geäussert... wenn die Umgestaltung des Foyers hauptsächlich die Einrichtung eines Informationstresens betrifft (und so etwas kann verdammt teuer sein, zumal hier ja auch abbrucharbeiten notwendig sind, so ein ding technisch ausgestattet werden muss, dort Mitarbeiter stehen müssen, etc.), so halte ich das für einen Meilenstein auf dem Weg zu einer serviceorientieren Universität, welche sich um die Belange ihrer Studenten kümmert und sie nicht meist sinnlos von A nach B laufen lässt damit sie ein paar Informationsschnipsel erhaschen können. Dass an den Informationstresen im Foyer nun endlich ein paar Sitzgelegenheiten zum ruhen oder sich unterhalten geschaffen werden, wurde ausdrücklich von vielen vielen Studenten gewünscht - halte ich daher auch für absolut legitim. Und last but not least... hast Du Dir schon mal die Spendertafel neben dem ZBR Eingang angeschaut? Es ist nun mal so, dass man Universitäten zum großen Teil als Wirtschaftsunternehmen betrachten muss... und dort wo der äussere Eindruck stimmt, erhält ein Unternehmen zustimmung und Beifall und es fließt dort das Geld der Konsumenten - und an der Uni unter Umständen das Geld der Spender und Sponsoren. Und der ein oder andere rennomierte Professor wird sich dann auf kurz oder lang vllt. auch nach Hamburg verirren... Das ganze mag einem nun zusagen oder nicht - aber das ist nun mal das System in dem wir Leben und das alles sind logische Konsequenzen daraus - deswegen sollte das möglichste getan werden um es sinnvoll und gerecht auszugestalten, aber einfach nur gegen den Hochschulwettbewerb (mit all seinen folgen) sein - hilft nicht weiter. Der vergleich zwischen der BLS und der UHH hinkt m.E. gewaltig - du kannst keine Massenuniversität wie die UHH mit einer Elite Juristenschmiede (ich persönlich bezeichne sie lieber als Fachhochschule^^) vergleichen. Dass dort in kleingruppen gelernt wird ist m.E. mehr eine Konsequenz aus der geringen verlesenen Studentenzahl als dass es wirklich didaktischen Wert hat. (Und ja - ich mache keinen Hehl daraus, dass ich nicht viel von Kleingruppenveranstaltungen halte - da dies der Verschulung des ganzen Studiums nur vorschub leistet!) Ich finds übrigens recht frech von Dir, das von mir oben geschriebene so aus dem Zusammenhang zu reißen - sowas kenne ich normalerweise nur von der "Zeitung" mit den vier großen Buchstaben. Ich beziehe mich hier auf: Zitat:Zitat:Zitat: Meine Äusserung bezüglich der Imagekampange stand eindeutig in dem Kontext, dass ich der Meinung bin dass eine qualitativ hochwertige und vielschichte Ausbildung im Bereich der Schwerpunktbereiche eine gewichtige Rolle bei der Beurteilung eines Images spielt... dass du das ganze einfach mal überliest und stattdessen so tust als würde ich Wasserspeier und anderen dünnsinn als Grundlage für ein positives Image nehmen ist gleichermaßen plakativ wie auch befremdlich für mich, da ich selbiges weder explizit noch in irgendeiner Form implizit geäussert habe... Und - nein, ich denke es wäre nicht besser wenn die beträchtliche Summe für das Foyer ausschließlich für neue Bücher ausgegeben wird, denn es erscheint m.E. sinnvoll das vorhandene Geld nicht zu einseitig zu verplanen! Kriminalität und Kriminalitätskontrolle">XI.neu |
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24.11.2007, 20:02
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2007 20:03 von Eto.)
Beitrag: #6
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RE: Die Verwendung der Studiengebühren!
Mehr Lehrpersonal (Praktiker) -> mehr Arbeit in Kleingruppen. Das würde meiner Ansicht nach das Lernen erheblich verbessern. Von einer "Verschulung" kann bei einer aktiven Kleingruppe keine Rede sein.
Von dem "Infothresen" halte ich garnichts. Was habe ich von dem zu erwarten? "Der RHS ist hier links, bitte. Danke" oder einfach ein Weiteres "Und? Was soll ich da jetzt machen?". Bauliche "Veränderungen" sind in der ZBR allerdings bitter nötig. Meiner Ansicht nach, handelt es sich aber überwiegend um Mängel(!), die behoben werden müssen (Stichwort: knallende Türen, Wasserpumpe). Für die Mängelbeseitigung sollte die Fak. allerdings nicht unsere Studiengebühren aufwenden, sondern denjenigen in die Pflicht nehmen, der den Mist verzapft hat. Sitzgelegenheiten kriegen ein dickes PLUS! Rechtsanwalt Westerstede Rechtsanwalt Daniel Dietrich An der Krömerei 6 26655 Westerstede Tel: 04488/52777752 |
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24.11.2007, 20:27
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2007 20:55 von fuzul.)
Beitrag: #7
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RE: Die Verwendung der Studiengebühren!
Zitat:Nunja, aus o.g. Gründen ist nach einer ex post Betrachtung die Teilung der größeren Räume nun ja nicht wirklich ausschließlich von Vorteil gewesen - daher kann in einigen Situation durchaus auch in der Wiederherstellung einer alten Gegebenheit ein gewisser Fortschritt zu sehen sein. Der GRad zwischen Fortschritt durch Widerherstellung alter Ordnung und dumme Verplanung ist sehr dünn. Zitat:Zu dem Foyer habe ich mich oben bereits geäussert... wenn die Umgestaltung des Foyers hauptsächlich die Einrichtung eines Informationstresens betrifft (und so etwas kann verdammt teuer sein, So, so, was soll uns so eine Trese bringen? Dort sitzen sicherlich kompetente Professoren, die uns die alltäglichen Studiumprobleme abnehmen... Sei mal ehrlicher zu dir selbst. Dort werden die gleichen Personen stehen, die zurzeit in der Gadrobe arbeiten. Das obligatorische "und? Was soll ich jetzt tun?" höre ich jetzt schon. Übrigends muss dafür nicht der ganze Foyer umgebaut werden. Die Umgestaltung eines kleinen Raumes im EG würde es auch tun. Aber das nur so nebenbei. [edit] DA es mir grad so einfällt: Wenn die Damen und Herren so sehr um den nötigen Informationszufuhr für uns Studenten besorgt sind, warum musste dann der FSR solange kämpfen, bis sie endlich den Raum im Foyer bekam? Ist doch komisch, dass man sich um einen kleinen Raum für den FSR solange drückt, aber plötzlich einen riesen Aufwand für die gleiche Sache macht. Im Interesse der Studenten - versteht sich. Das gleich Geld für den FSR würde uns viel mehr bringen. Zitat:Es ist nun mal so, dass man Universitäten zum großen Teil als Wirtschaftsunternehmen betrachten muss... und dort wo der äussere Eindruck stimmt, erhält ein Unternehmen zustimmung und Beifall und es fließt dort das Geld der Konsumenten - und an der Uni unter Umständen das Geld der Spender und Sponsoren Wenn es Sponsoren um schöne Bauten gehen würde, würden sie woanders spenden und nicht an eine Fakultät. Denen geht es darum, durch ihre Spenden bei der VErbesserung der Studienbedingung mitzuwirken, um von den beser ausgebildeten Nachwuchsjuristen zu profitieren. Ein neuer Foyer ist denen egal. Zitat:Dass dort (BLS) in kleingruppen gelernt wird ist m.E. mehr eine Konsequenz aus der geringen verlesenen Studentenzahl als dass es wirklich didaktischen Wert hat. Nein. Nicht das Lernen in Kleingruppen ist die Konsequenz aus einer erlesenen Truppe, sondern die erlesene Truppe ist die Konsequenz der Auffassung, das in Kleingruppen besser gelernt werden kann. Da hast du etwas missverstanden. Zitat:... dass du das ganze einfach mal überliest und stattdessen so tust als würde ich Wasserspeier und anderen dünnsinn als Grundlage für ein positives Image nehmen ist gleichermaßen plakativ wie auch befremdlich für mich [2] Wer zu den Bauvorhaben zu denen auch der Foyerumbau samt Brunnen für Hunderttausende Euros sagt: "Fazit: Im großen und ganzen bin ich mit der geplanten Verwendung der Mittel HÖCHST zufrieden!" für den sollte nicht befremdlich sein, wenn man ihm nahelegen möchte, dass das Image einer Fakulatät nicht am tollen Foyer hängt, sondern a) an der ZUfriedenheit der Studenten und b) an ihrer Qualität der Ausbildung. Dazu gehört definitiv kein tollter BRunnen. Wirklich nicht. |
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24.11.2007, 21:04
Beitrag: #8
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RE: Die Verwendung der Studiengebühren!
Teil 1:
Zitat:Zitat:Zu dem Foyer habe ich mich oben bereits geäussert... wenn die Umgestaltung des Foyers hauptsächlich die Einrichtung eines Informationstresens betrifft (und so etwas kann verdammt teuer sein, Das ist doch nur Spekulation. Sicherlich erwarte ich dort keine kompetenten Professoren - aber Mitarbeiter mit kompetenz! (Sowohl geistliche als auch reale!) Ich erwarte dort Mitarbeiter welche bei den x organisatorischen Schwierigkeiten welche im Verlauf des Studiums auf einen zukommen wirklich weiterhelfen können, da sie z.B. Zugriff auf STiNE haben (und man nicht mehr 1std. bei einer völlig überarbeiteten und durch "service angelegenheiten" von ihrer eigentlichen verwalterischen Tätigkeit abgehaltenen Frau Praefke vor der Tür warten muss). Ich erwarte, dass es die Möglichkeit geben wird dort seine Klausuren abzuholen (anstatt jedes mal vorher zu suchen in welches sekretariat man denn nun muss und welche öffnungszeiten die dame dort hat), ich erwarte dass ich mir dort die Kopierkarten kaufen kann, damit sich die Mitarbeiter in der Bibliothek um ihre eigentlichen Aufgaben kümmern können. Das sind nur einige Beispiele, durch welche letztlich das leben für viele Beteiligte etwas vereinfacht werden würde, da jeder seine Zeit ökonomisch dafür verwenden kann was primär wichtig ist... wir fürs Lernen, die Bibliotheksmitarbeiter für das Pflegen der Bestände, Frau Praefke für die Verwaltung unserer Studenten - und das Service-Personal am Tresen eben für alles was nicht mit wirklich "operativen" Tätigkeiten zu tun hat. Was ich mit sicherheit nicht erwarte ist ein Professor, welcher mir die Geheimnisse des EBV näher bringen kann - aber das muss auch nicht sein. Bei dem Begriff Informationstresen denke ich für meinen Teil zumindest nicht zuerst daran, dass alles so bleibt wie es ist - nur im neuen Gewand - sondern ich denke an eine wirkliche Verbesserung der Situation weit über eine reine bauliche Veränderung hinaus. Ja - mit sicherheit genau so spekulativ wie das von dir Erwähnte... aber bis das Ding steht, wird sich wohl nicht heraustellen wer von uns hier recht hat
Kriminalität und Kriminalitätskontrolle">XI.neu |
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24.11.2007, 21:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2007 21:12 von Darkstorm.)
Beitrag: #9
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RE: Die Verwendung der Studiengebühren!
Teil 2:
Zitat:Zitat:Es ist nun mal so, dass man Universitäten zum großen Teil als Wirtschaftsunternehmen betrachten muss... und dort wo der äussere Eindruck stimmt, erhält ein Unternehmen zustimmung und Beifall und es fließt dort das Geld der Konsumenten - und an der Uni unter Umständen das Geld der Spender und Sponsoren Das mag zum Teil zutreffen, ist aber mit Sicherheit nicht die ganze Wahrheit. Denn eine Spende oder eine sonstige finanzielle Zuwendung hat - v.A. dann wenn diese auch noch öffentlich gemacht wird - eigentlich immer auch die Intention einer guten Werbung für den Spender - und für diesen geht es deswegen neben den von dir angesprochenen Gründen auch immer darum in der Öffentlichkeit gut dazustehen, sich durch seine Spende zu profilieren und anderen gegenüber dadurch im Vorteil zu sein. Und genau hier schließt sich der Kreis wieder... denn wenn ich als Spender entscheiden muss, ob ich meine Gelder einer Universität mit zweifelhaften ruf spende (woher dieser auch immer kommen mag) oder sie einem in der Öffentlichkeit angesehenen Institut zur Verfügung stelle, dann entscheide ich mich doch selbstredend für letzteres - da hier die positivere öffentliche reaktion doch gewiss ist. Es wäre mit sicherheit schön, wenn in Wirklichkeit andere Faktoren - eben wirkliche qualität - eine größere Rolle spielen würden, aber solche Vorgänge sind m.E. doch einfach zu stark von der (mal breiten und mal weniger breiten) Öffentlichkeit geprägt - und diese nimmt unter Umständen gewisse bauliche Vorteile stärker wahr als die qualität der Lehre welche sie gar nicht beurteilen kann (und will). Zitat:Zitat:... dass du das ganze einfach mal überliest und stattdessen so tust als würde ich Wasserspeier und anderen dünnsinn als Grundlage für ein positives Image nehmen ist gleichermaßen plakativ wie auch befremdlich für mich Nun, wie gesagt... dass das Image einer Fakultät eben nicht nur an baulichen Bedingungen festzumachen ist, ist evident. Und wie gesagt - dass die Qualität der Ausbildung eine gewichtige Rolle spielt habe ich auch schon in meinem ersten Post hier gesagt. Gleichwohl spielt die Öffentliche Meinung bei der "Imagefrage" aber immer eine Rolle - und die Öffentlichkeit nimmt ein imposantes Bauwerk oder ein schönes Foyer nunmal mehr wahr als sie eine Lernsituation wahrnimmt. Dass das ganze gewissen Folgen hat - hatte ich oben alles schon... und was die Zufriedenheit der Studenten angeht - nun - ich habe ja auch bereits dargestellt, wie ein Informationstresen im neuen Foyer (übrigens immerhin die Visitenkarte eines Hauses - da der erste Eindruck nicht zu unterschätzen ist) durchaus zur zufriedenheit der Studenten beitragen kann... womit sich widermals der Kreis schließt. Edit: P.S. Meinetwegen muss dort kein Brunnen stehen - gibt andere und günstigere Möglichkeiten einen Raum interessant zu gestalten - nur damit wir dieses nervige ding endlich mal los werden und mir nicht weiterhin unterstellt wird dass ich auf unnützen schnickschnack ohne jeglichen praktischen Nutzen, wie z.B. einen Brunnen, wert legen würde... Kriminalität und Kriminalitätskontrolle">XI.neu |
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24.11.2007, 21:25
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.11.2007 21:32 von fuzul.)
Beitrag: #10
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RE: Die Verwendung der Studiengebühren!
Zitat:aber bis das Ding steht, wird sich wohl nicht heraustellen wer von uns hier recht hat Wir müssen nicht abwarten. In puncto Informationstresen hast Du Recht. Aber du hast nur dann Recht, wenn es tatsächlich so kommt, wie Du es Dir vorstellst. Wer ist schon gegen einen wirklich nützlichen Informationtrese / -raum? Wenn da tatsächlich Leute beschäftigt werden, die ihr Handwerk verstehen und nicht ständig mit "was ich jetzt tun?" antworten. Aber dass alles so kommt, wie Du dir es vorstellst, bezweifele ich. Auch denke ich, dass man die ganze Geschichte weniger pompös hinkriegen kann. |
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