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Schwerpunkt ohne Vorlesungen
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15.01.2012, 18:49
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.01.2012 18:51 von Sol.)
Beitrag: #1
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Schwerpunkt ohne Vorlesungen
Hallo,
ich bin zur Zeit am überlegen in welchem SPB ich kommendes Semester meine Prüfung ablege. Kann mir jemand vielleicht einen Bereich empfehlen, in dem man ohne Besuch von Vorlesungen (leider nicht möglich z.Z.) und mit möglichst niedrigem Aufwand die Klausur und HA vernünftig bestehen kann? |
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15.01.2012, 19:54
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.01.2012 19:54 von Ally.)
Beitrag: #2
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RE: Schwerpunkt ohne Vorlesungen
Der Schnitt des Schwerpunktexamens lag 2010 an der Uni Hamburg bei 8,4 Punkten. durchgefallen sind lediglich 1,6%. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass davon 100% die Vorlesung nicht besucht hat oder mit möglichst wenig Aufwand 30% des Staatsexamens erschleichen wollte. Hat aber in den Fällen nicht funktioniert.
Denkst du nicht, dass das Prüfungsamt sehr genau darauf achtet, dass es solche SPB nicht gibt??? Vielleicht täusche ich mich ja auch. Falls ich durch das Pflichtfachexamen im ersten Versuch durchfallen sollte... kann mir dann irgendjemand eine Uni in einem Bundesland empfehlen, wo ich ohne an der Uni zu sein, das 1. Staatsexamen bestehen kann. Zu Hause möchte ich auch nichts machen, ein VB sollte aber schon drin sein. Wäre über Vorschläge sehr dankbar
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15.01.2012, 20:31
Beitrag: #3
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RE: Schwerpunkt ohne Vorlesungen
Danke für die Antwort, aber darum soll es hier nicht gehen. Ich möchte nicht sehr wenig, aber auch nicht mehr als nötig tun. Dass Erfolg im Jurastudium ohne Vorlesungsbesuch möglich ist weiß ich aus eigener Erfahrung und derer von Bekannten.
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15.01.2012, 21:01
Beitrag: #4
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RE: Schwerpunkt ohne Vorlesungen
ich kann über andere Schwerpunktbereiche nichts sagen, aber Handelsrecht würde definitiv rausfallen. Vor allem Bank- und Versicherungsrecht lassen sich ohne Vorlesungen kaum verstehen. Ebenso ist es bei anderen Fächern.
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15.01.2012, 23:47
Beitrag: #5
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RE: Schwerpunkt ohne Vorlesungen
(15.01.2012 20:31)Sol schrieb: Danke für die Antwort, aber darum soll es hier nicht gehen. Ich möchte nicht sehr wenig, aber auch nicht mehr als nötig tun. Dass Erfolg im Jurastudium ohne Vorlesungsbesuch möglich ist weiß ich aus eigener Erfahrung und derer von Bekannten. Dass du nicht mehr als nötig tun möchtest, würde ich später nicht mit in die Bewerbung aufnehmen Natürlich gibt es genug Leute, die ohne Vorlesung erfolgreich sind und manche Vorlesungen sind schlichtweg Zeitverschwendung aber du solltest berücksichtigen, dass das SP-Examen von der Uni abgenommen wird. Die Klausuren, HA und mündliche Prüfung werden also von den Dozenten gestellt, die auch die Vorlesung geben. Wenn du also nicht einmal weisst, wie die Dozenten aussehen, kannst du dich noch weniger darauf vorbereiten, wie sie ticken, dich mit anderen SP-Teilnehmern austauschen usw. Meine Erfahrung ist, dass der Kausalzusammenhang zwischen "Gang zur Uni" und "Prädikat" nie so offensichtlich war wie im SPB. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass du im SPB XI durchfällst, wenn du nur mit Skripten und KK arbeitest. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man lediglich mit Teilnahme (das ist was anderes als Anwesenheit) an den Veranstaltungen bestehen kann. Die anderen Bereiche kenne ich nicht. Aber dort wird der Inhalt des Examens ebefalls von den Dozenten erstellt.
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21.01.2012, 20:58
Beitrag: #6
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RE: Schwerpunkt ohne Vorlesungen
Ich würde es auch nicht empfehlen - aber ich denke, dass es im Europa- und Völkerrecht möglich sein müsste. Da ist der Stoff ja relativ gut einzugrenzen.
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22.01.2012, 20:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2012 20:13 von der Jurafant.)
Beitrag: #7
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RE: Schwerpunkt ohne Vorlesungen
Also vorweg - damit ich dich richtig verstehe: Du willst kommendes Semester die Prüfungen ablegen, weißt aber noch nicht, welchen WSP du nehmen sollst? Ergo: Du willst deinen WSP in einen Semester schaffen, obwohl 2 vorgesehen sind? Das ganze, ohne die entsprechenden Vorlesungen zu besuchen (besuchen zu können)?
Respekt, ambitioniertes Ziel. Ich rate dir hiermit von meinen WSP ab, da du den nur schwerlich in 2 Semestern packst (gänzlich anderes Wissen, Grundlagen der VWL etc.). Ich denke aber, dass du unter den Prämissen - wenn du nicht sowieso immer im 15-Punkte-Bereich rumsurfst - keinen der WSPs schaffen wirst. Das ist kein Wunschkonzertz und kein Kindergarten, das Niveau ist hoch. Das muss es auch sein, es geht um 30% deiner Examensnote. Ebenso könntest du ja die Vorbereitung auf das Staatsexamen in 3 Monate packen... Der Tipp mit EuropaR ist m.E. auch eher ein Bärendienst, weil es da gerade nicht darum geht, das Papier bis zum erbrechen vollzulaberm, was einige wohl immer noch meinen. Ich kenne Leute aus dem WSP, die hattten nach eigenen Aussagen gut zu tun, und die sind immer im VB- bis Gut-Bereich rumgezuckelt. Das gleiche kenne ich von HGR und sogar von Rechtsgeschichte - vergiss es, es wird nichts verschenkt. Mein Tipp: Ändere deine Prämissen - mach ein Urlaubssemester oder verschiebe die Termine, aufgrund derer du die VL nicht wahrnehmen kannst. Auch wenn das leichter gesagt als getan ist: Jura ist ein schwerer Studiengang, und wenn du nicht gerade ein Sheldon Cooper der Rechtswissenschaft bist, dann wird das mit deinen Präferenzen nichts. Und es wäre ja auch ärgerlich, sich die 30% zu verhageln, denn darüber ist ein VB meist deutlich besser machbar, als nur über den staatlichen Teil... ---EDIT--- Um Ärger zu vermeiden: Ich habe das hier mit dem Hinweis auf Europa- und Völkerrecht schon dahingehend verstanden, dass man es deshalb ohne VL schaffen kann, da der Stoff relativ klar umrissen ist.
Ökonomische Analyse des Rechts">VI.neu |
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28.01.2012, 12:22
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.01.2012 12:24 von Eto.)
Beitrag: #8
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RE: Schwerpunkt ohne Vorlesungen
Es ist ohne Weiteres möglich, mit Disziplin den Schwerpunkt in 6 Monaten ohne Vorlesungen zu machen. Ich habe das so gemacht. Welchen WSP Du wählen solltest, hängt von Deiner Neigung ab. Allerdings solltest Du auch nicht unbedingt einen Wählen, wo nur 6 Leute pro Durchgang dabei sind, das wirkt komisch in der Mündlichen, wenn der Prüfer Dich da das erstemal sieht, es sei denn, Du sprichst vorher mit ihm, ist auch hinsichtlich der WSP Arbeit sinnvoll, da Du dann gleich einen Korrektor hast.
Lass Dich hier nicht wild machen, es geht auch anders. |
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Natürlich gibt es genug Leute, die ohne Vorlesung erfolgreich sind und manche Vorlesungen sind schlichtweg Zeitverschwendung aber du solltest berücksichtigen, dass das SP-Examen von der Uni abgenommen wird. Die Klausuren, HA und mündliche Prüfung werden also von den Dozenten gestellt, die auch die Vorlesung geben. Wenn du also nicht einmal weisst, wie die Dozenten aussehen, kannst du dich noch weniger darauf vorbereiten, wie sie ticken, dich mit anderen SP-Teilnehmern austauschen usw. Meine Erfahrung ist, dass der Kausalzusammenhang zwischen "Gang zur Uni" und "Prädikat" nie so offensichtlich war wie im SPB. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass du im SPB XI durchfällst, wenn du nur mit Skripten und KK arbeitest. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man lediglich mit Teilnahme (das ist was anderes als Anwesenheit) an den Veranstaltungen bestehen kann. Die anderen Bereiche kenne ich nicht. Aber dort wird der Inhalt des Examens ebefalls von den Dozenten erstellt.
